Mo., 27.08.2018

Handball: Stadtmeisterschaften der Frauen BSV Roxel – wer sonst? Westfalia Kinderhaus im Finale klar unterlegen

Stadtmeister: der BSV Roxel mit (hinten von links) Linda Wilmes, Annika Seher, Melina Borgmann, Wiebke Barteldrees, Trainer Kay Hiller, Anne Hesse, Theresa Honerkamp und (vorne von links) Sonja Stelter, Laura Hackenes, Lea Heitkamp, Annika Rape.

Stadtmeister: der BSV Roxel mit (hinten von links) Linda Wilmes, Annika Seher, Melina Borgmann, Wiebke Barteldrees, Trainer Kay Hiller, Anne Hesse, Theresa Honerkamp und (vorne von links) Sonja Stelter, Laura Hackenes, Lea Heitkamp, Annika Rape. Foto: Jörg Riemenschneider

Münster - 

Auf den Sieg bei den Stadtmeisterschaften der Frauen haben die Handballerinnen des BSV Roxel ein Abo. Zum vierten Mal triumphierte der Landesligist am Samstag. Im Finale wurde Westfalia Kinderhaus II mit 12:6 bezwungen.

Von Andre Fischer

Es ist der obligatorische Aufgalopp unter Wettkampfbedingungen. Bevor das Pokalwochenende bei den Handballerinnen eingeläutet wird und sieben Tage drauf die Liga ihre Pforten öffnet, messen sich die Frauen im Rahmen der traditionellen Stadtmeisterschaften. „Das ist mittlerweile Usus“, weiß Joachim Winkler, Abteilungsleiter des ausrichtenden BSV Roxel. Jener Verein, der ein Abo auf die Krone zu haben scheint. Bereits zum vierten Mal zeigte der Landesligist bei der fünften Auflage der Konkurrenz die Grenzen auf, verteidigte durch das 12:6 gegen die zweite Mannschaft von Westfalia Kinderhaus (Bezirksliga) seinen Titel. Dritter wurde Kreisligist Münster 08 nach einem 3:1 im Siebenmeterwerfen gegen die Reserve des BSV (Bezirksliga).

Wenn man so will, ist das der perfekte Einstand für Roxels neuen Übungsleiter Kay Hiller, der seine Mädels seit Wochen in der Vorbereitung um sich versammelt. „Ja, besser hätte es nicht laufen können“, freute er sich. Dabei standen ihm nur zwei Wechselspielerinnen zur Verfügung. Funzte dennoch.

Nach dem holprigen Start in der Vorrunde beim 10:10 gegen Kreisligist Eintracht Hiltrup gab es mit dem 11:7 gegen Kinderhaus die Revanche für das verlorene Pokalfinale aus der vergangenen Saison. Liga-Konkurrent Sparta Münster wurde im Anschluss mit 6:4 aus dem Weg geräumt – das Halbfinale war gebucht. Und damit das Duell gegen die eigene Reserve. „Da kam Stimmung auf“, so Hiller, der ein knappes 12:10 sah. Glück gehabt, Finale gegen Kinderhaus – schon wieder. Aber auch diese Hürde nahm der BSV äußerst souverän. Einzig die Verletzung von Rückraumkraft Michaela Achouliaf, die in der Aufwärmphase schier unbeweglich wirkte und Schmerzen hatte, trübte das Gesamtbild bei der abendlichen Siegesfeier in der Vereinskneipe.

Am Samstag ist der BSV Teil eines Blitzturniers von GW Nottuln, am Sonntag geht es zum Pokalturnier nach Ladbergen, wo Westfalia Kinderhaus, der SV Mauritz und Gastgeber TSV warten. Am 8. September beginnt dann endgültig der Ernst des Lebens mit dem Saisonauftakt beim TuS Borgholzhausen.



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