Mo., 27.08.2018

Fußball: Kreisliga A Münster Westfalia Kinderhaus auf allen Kanälen ein heißes Thema

Trotz des Sieges nicht zufrieden: Borussia Münsters Trainer Yannick Bauer.

Trotz des Sieges nicht zufrieden: Borussia Münsters Trainer Yannick Bauer. Foto: Aumüller

Münster - 

Die Landesliga-Reserve von Westfalia Kinderhaus hat einen exzellenten Start in der Kreisliga A 1 hingelegt. Mit 7:1 wurde GW Westkirchen bezwungen. Drei Punkte und die Tabellenführung sind der Lohn. Auch Borussia Münster siegte – allerdings tat sich der Meisterschaftsfavorit bei BW Greven äußerst schwer.

Von Andre Fischer

Klar, dass die sozialen Netzwerke da herhalten mussten. „Die Jungs haben die Tabelle auf allen möglichen Kanälen gepostet“, sagt Stefan Kloer, Trainer von A-1-Ligist Westfalia Kinderhaus II. Der Unterbau der Landesliga-Auswahl hatte am Sonntag einen Sahnetag erwischt, fegte die Grün-Weißen aus Westkirchen mit 7:1 von der Großen Wiese. Tief beeindruckend, zumal der Ertrag in der vergangenen Spielzeit gegen diesen Kontrahenten mit null Punkten aus zwei Spielen überschaubar war. Spitzenreiter – aber nicht mehr „als eine Momentaufnahme“, das weiß Realist Kloer nur zu gut. Trotzdem fein.

Das große Plus für die Westfalia könnte die Offensive werden. Niels Lautenbach und Lars Gorny trafen bereits in der vergangenen Spielzeit am laufenden Band. Und wissen noch immer, wo die Bude steht. Lautenbachs Dreierpack und der eine Treffer von Gorny ebneten den Weg zum Erfolg. Ganz nebenbei traf auch Chris Helmig dreifach – und das, obwohl er erst nach 52 Minuten in die Partie kam. Kloer hat eine starke Truppe beisammen, zu der auch Jan Dransmann gehört, vor drei Jahren noch Kapitän beim BSV Roxel. Da geht was. „Wir genießen das bis Dienstag 18.59 Uhr. Ab 19 Uhr bereiten wir uns im Training auf Eintracht Münster vor“, so Kloer, der Everswinkel und Borussia Münster am Ende vorne sieht.

Jene Borussen, die im sechsten Jahr in der A-1-Staffel am Start sind und von der Rückkehr in die Bezirksliga träumen. Aufstieg – dieses Saisonziel hat der Club ausgegeben. Dass der Weg bis dorthin steinig ist, zeigte sich schon im ersten Spiel bei BW Greven. Eine komfortable 2:0-Führung gab der Favorit fahrlässig aus der Hand, kassierte das 2:2 und zitterte sich um Kopf und Kragen, bis Henry Hupe in der Nachspielzeit zum 3:2 traf. „Klar geht dir da als Trainer die Düse, aber ich habe an uns geglaubt“, sagt Coach Yannick Bauer – und verrät: „Abgeklatscht haben wir uns nicht. Ich musste in der Kabine deutliche Worte finden. Gegen Everswinkel erwarte ich eine Reaktion.“



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