Fr., 31.08.2018

Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaften in Timmendorfer Strand Teresa Mersmann und Cinja Tillmann Medaillenanwärter im Sand

Auf dem Flug zur einer Medaille? Teresa Mersmann (r.) und Cinja Tillmann wollen bei der DM die Spitzenplätze angreifen.

Auf dem Flug zur einer Medaille? Teresa Mersmann (r.) und Cinja Tillmann wollen bei der DM die Spitzenplätze angreifen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Nie waren sie erfolgreicher – und so wertvoll wie heute: Das Beach-Duo Teresa Mersmann und Cinja Tillmann geht mit Medaillenchancen ins Finale um die Deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand.

Von Henner Henning

Die Ergebnisse lassen eigentlich keinen anderen Rückschluss zu. Sechs Turniersiege in Serie – davon zwei auf der Weltserie sowie drei auf der Techniker-Beach-Tour – spülen Teresa Mersmann und Cinja Tillmann in den erlauchten Kreis der Kandidaten, die bei den Deutschen Meisterschaften (31. August bis 2. September) in Timmendorfer Strand als Medaillenanwärter gehandelt werden. Die Konkurrenz hat die beiden auf dem Zettel.

Ein Fakt, dem sich das Beachvolleyball-Duo des USC Münster nicht verschließen kann – und auch nicht will. „Das hat sich im Laufe der Saison ja immer mehr angebahnt. Am Anfang haben wir es noch weggewischt. Aber irgendwann haben wir gemerkt, dass es zu blöd ist zu sagen, das wir uns nicht oben dabei sehen“, sagt Blockspielerin Mersmann. Selbstbewusst und ausgestattet mit dem nötigen Realismus geht sie mit ihrer Partnerin in die Titelkämpfe, an die sie gute gemeinsame Erinnerungen haben. 2012 gewann das Duo an der Ostsee überraschend Bronze – damals ein Coup, heute ein erstrebenswertes Ziel. „Wenn wir unser bestes Beachvolleyball abrufen, sind wir vorne dabei. Aber wir wissen auch, dass Timmendorf immer eine Wundertüte ist. Ich habe schon erlebt, dass ich eine geile Saison gespielt habe und es dort dann mäßig lief. Und umgekehrt. Die Leistungsdichte ist sehr hoch, es entscheidet auch immer die Tagesform. Wir sind bislang gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu schauen. Und das tun wir jetzt auch wieder“, sagt Mersmann. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende in Rohrschach (Schweiz) verlief mit dem siebten Turniersieg des Sommers äußerst vielversprechend. „Wir sind fit und freuen uns auf die DM.“

Bei der hat sich einen Tag vor dem Start die Setzliste noch einmal geändert. Olympiasiegerin Kira Walkenhorst muss ebenso verletzt passen wie Titelverteidigerin Chantal Laboureur, die 2017 mit Julia Sude gewonnen hatte. Die beiden verwaisten Partnerinnen Sude und Leonie Körtzinger bilden nun ein Team und treffen eventuell in der Gruppe am Freitag auf Mersmann/Tillmann. Weitere Gegnerinnen sind entweder Lena und Sarah Overländer oder Karoline Fröhlich/Regan Scott. Platz eins in der Gruppe und damit der verbundene direkte Sprung ins Viertelfinale ist das Ziel des von Christoph Kesselmeier betreuten USC-Duo. Die Ambitionen und das Selbstvertrauen sind groß. Auch das ist die Folge der bislang außergewöhnlichen Saison.



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