Fr., 31.08.2018

Rudern: U-23-WM Langer Anlauf für Duo des RV Münster

Am Samstag zeigt sich, ob die zahllosen Trainingskilometer von Yannik Sacherer und John Heithoff bei der U-23-Weltmeisterschaft in Brest belohnt werden.

Am Samstag zeigt sich, ob die zahllosen Trainingskilometer von Yannik Sacherer und John Heithoff bei der U-23-Weltmeisterschaft in Brest belohnt werden. Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de

Münster - 

John Heithoff und Yannik Sacherer vom RV Münster starten am Samstag im weißrussischen Brest in ihr WM-Abenteuer. Finale oder Hoffnungslauf? Das ist die spannende Frage.

Von Ansgar Griebel

Die ersten 800 Kilometer auf dem Weg zu einer Weltmeisterschaftsmedaille haben die beiden Jungs aus Münster bereits hinter sich, bis zum Ziel sind es jetzt im besten Fall noch weitere sechs. John Heithoff und Yannik Sacherer vom RV Münster starten am Samstag im weißrussischen Brest in ihr WM-Abenteuer und wollen mit dem ungesteuerten Zweier so viele der insgesamt zwölf gemeldeten Boote wie möglich hinter sich lassen.

„Ein starkes Feld“, gibt Heithoff zu, „aber wir haben Lust auf Herausforderung und wollen die international eta­blierten Teams unter Druck setzen“. Das klingt vergleichsweise bescheiden, deutet aber auch an, welch hohe Hürden die beiden Abiturienten bei dieser U-23-WM zu bewältigen haben. Freund und Bootsnachbar Sacherer sieht es ganz ähnlich, weiß aber auch, dass ein Großteil des Weges bereits zurückgelegt ist. „Die Anfahrt mit 15 Stunden für 800 Kilometer von Berlin – inklusive vier Stunden an der Grenze – war schon die erste Herausforderung.“ Die zweite und entscheidende beginnt an diesem Samstag mit dem Vorlauf auf dem Ruder kanal von Brest um 11.20 Uhr – von dort aus geht es für die ersten drei Boote direkt in das Halbfinale oder zunächst in den Hoffnungslauf zur besten Bundesligazeit am Samstag.

Trainer Thorsten Kortmann traut seinen Schützlingen dabei alles zu, zumal sich die Strecke in sehr gutem Zustand präsentiert – so wie es sich die Besatzung des deutschen Zweiers wünscht. Auf jeden Fall würden die beiden Münsteraner am Sonntag gerne noch einmal für zwei finale Kilometer ins Boot steigen, ehe es dann fast 1000 Kilometer zurück nach Münster geht.



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