Mo., 03.09.2018

Hockey: Damen-Oberliga THC startet mit vielen Fragezeichen in die neue Saison

Helen Cramer (v.) und Sophie Müller (r.) freuen sich auf die neue Saison, in der Ani Behrend (l.) nicht mehr dabei ist.

Helen Cramer (v.) und Sophie Müller (r.) freuen sich auf die neue Saison, in der Ani Behrend (l.) nicht mehr dabei ist. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Die Probleme sind altbekannt – und doch nicht zu lösen. Es ist das Los einer Studententruppe, dass gerade in den Semesterferien personelle Lücken auftreten. Wie bei den Hockey-Damen des THC Münster, die eine etwas komplizierte Vorbereitung erlebten – und dennoch guten Mutes sind.

Von Henner Henning

Viel hatte den Hockey-Damen des THC Münster in der vergangenen Saison nicht zum Aufstieg gefehlt. Zwei Punkte waren es, die der Düsseldorfer HC II besser war. So heißt es statt 2. Regional- weiterhin Oberliga, die am Sonntag (16 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Kahlenberger HC startet – und mit einigen Fragezeichen.

Vier Wochen war lang war die Vorbereitung, die fast erwartungsgemäß nicht nach Wunsch von Trainer Florian Korte lief. Die Semesterferien waren einmal mehr der Grund für die geringe Besetzung in den Einheiten, erst in dieser Woche hatte der Coach ansatzweise den Kader der vorwiegend aus Studentinnen bestehenden Mannschaft komplett beisammen. „Es war zwischenzeitlich schon hart. Wir waren kaum mehr als zehn Leute auf dem Platz“, sagt Korte, der immer wieder Jugendspielerinnen ins Trainingsgeschehen einband.

Vogt und Moyzes neu dabei

Keine günstigen Voraussetzungen, zumal das Aufgebot wichtige Stützen verloren hat. Alena Wortmann ist ebenso nicht mehr dabei wie Ani Behrend, Anita Bell und Ira Küster sind allenfalls als Standby-Kräfte vermerkt. „Das ist schon ein kleiner Umbruch. Aber zuletzt hat sich die Situation im Training verbessert, wir werden mit einem guten Kader starten“, sagt Korte, der in Belinda Vogt und Chantal Moyzes zwei Neuzugänge begrüßen darf – und der Hoffnung hat, dass zu Beginn des Semester eventuell noch weitere Verstärkungen den Weg nach Münster finden.

Angesichts der nicht optimalen Bedingungen formuliert Korte mit seinem Team kein klares Ziel, vom Aufstieg spricht niemand am Dingbängerweg. „Dafür war die Situation zu schwierig. Wir wollen in der Hinserie so viele Punkte wie möglich mitnehmen und dann sehen, was noch geht“, erklärt Korte. Wo der THC steht, wird gleich der Auftakt zeigen. Mit Kahlenberg gastiert der Regionalliga-Absteiger, der in der Meisterschaft ganz vorne mitmischen wird.



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