Mi., 05.09.2018

Basketball: Testspiel WWU Baskets mühen sich in Wulfen zum Sieg

Münster - 

Das Testspiel beim Zweitregionalligisten BSV Wulfen haben die WWU Baskets Münster zwar gewonnen, zufrieden aber war Trainer Philipp Kappenstein mit der Leistung seiner Schützlinge nicht. Auch wenn es gute Gründe gab, dass der Aufsteiger in die Pro B nicht brillieren konnte.

Von Henner Henning

Einen mühsamen Erfolg haben sich die WWU Baskets Münster im Test beim BSV Wulfen erarbeitet. Bei dem Ex-Verein von Coach Philipp Kappenstein gewann der Aufsteiger in die Pro B zwar mit 93:80 (47:37), spielte seine Überlegenheit gegen den Zweitregionalligisten zu selten aus. „Das war kein gutes Spiel von uns, auch wenn wir körperlich gerade in der Vorbereitung den toten Punkt erreicht haben. Die Beine waren schon sehr schwer“, sagte Kappenstein, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden war. „Auch wenn es dafür viele Gründe gibt, aber gegen einen Zweitregionalligisten dürfen wir nicht zwei Viertel verlieren.“

Dramatisieren wollte der 39-Jährige die Partie, die im Rahmen der Saisoneröffnung des BSV stattfand, nicht. Klar ansprechen aber wird er die Dinge, die ihm nicht gefallen haben schon. Besonders in der Defensive passte es gar nicht, die Abstimmung funktionierte nicht. „Das war zum Teil vogelwild“, sagte Kappenstein, der in der Vorwoche die Abwehrarbeit nahezu komplett aus dem Training verband hatte, um dem neuen Spielmacher Jojo Cooper schnell in die offensive Abläufe zu integrieren. „Das hat gut geklappt, in der Offense habe ich viele gute Dinge gesehen.“ Nicht nur die 22 Punkte und die zweistellige Zahl der Assists, die Cooper beisteuerte, auch die 19 Zähler des sehr flexibel auftrumpfenden Anton Geretzki oder die forschen Auftritte von Youngster Leo Lüsebrink (16).

Drei Wochen bleiben den Baskets bis zum Zweitliga-Start noch, um die richtige Balance auch im Rückwärtsgang zu finden. Nur gut, dass die in Wulfen noch pausierenden Jan König, Kai Hänig und Stefan Wess nun wieder komplett im Training sind und das Teamgefüge damit wachsen kann. Einzig Nico Funk (Pfeiffersches Drüsenfieber) fällt noch länger aus und wird daher auch nicht im Test am Mittwoch bei Phoenix Hagen mitwirken können.



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