So., 02.09.2018

Fußball: Frauen-Westfalenliga Niederlagen für Wacker Mecklenbeck und den SC Gremmendorf

Erste Niederlage: Wackers Trainer André Frankrone war bedient.

Erste Niederlage: Wackers Trainer André Frankrone war bedient. Foto: Johannes Oetz

Münster - 

Nach dem tollen Saisonauftakt musste Wacker Mecklenbeck am zweiten Spieltag in Ibbenbüren eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Auch der SC Gremmendorf verlor gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen mit 1:2 und trägt die Rote Laterne.

Von Ansgar Griebel

Alles richtig gemacht, wenn da nicht die leidigen Tore wären – sowohl die, die man selber nicht macht, als auch die, die man sich hinten fängt. André Frankrone, Trainer der Westfalenliga-Fußballerinnen von Wacker Mecklenbeck, haderte nach der unglücklichen 1:3 (1:1)-Niederlage seiner Schützlinge bei Arminia Ibbenbüren mit beiden möglichen Ausprägungen. „Das war ein brutal gutes Spiel von uns und am Ende standen wir richtig blöd da“, lautete seine Kurzzusammenfassung der Partie, die Wacker zunächst dominierte und in der zahllose Chancen ungenutzt blieben – einzig Tini Dircks war nach 16 Minuten zur hoch verdienten 1:0-Führung erfolgreich. Die Gastgeberinnen dagegen nutzten gleich ihre erste Chance zum Ausgleich (33.) und einen fünfminütigen Durchhänger von Wacker zum Sieg (83. und 85.).

Wacker: Tiehen – Selle, Stein, Schipke (64. Kschiedel), Bezhaev – Zinn (84, Haack), Funke – Dirks, Scharmann, Riemann – Weber (64. Karmann)

Die Westfalenliga-Fußballerinnen des SC Gremmendorf haben sich im zweiten Spiel der jungen Saison deutlich gesteigert, sich aber noch ein Ziel für den dritten Spieltag aufgehoben: Den ersten Punktgewinn. Der nämlich fiel bei der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Kuten-/Todtenhausen am Ende leider aus – unverdientermaßen, wie Trainer Marc Dillmann feststellte. Je ein Treffer kurz vor Ende der beiden Halbzeiten brachte den SCG um den Lohn einer insgesamt ordentlichen Vorstellung, die durch das erste Saisontor gekrönt wurde: Stefanie Heidfeld traf in der 68. Minute nach Flanke von Sina Olthues per Kopf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Doch nach der Gästeführung mit dem Pausenpfiff erfolgte der zweite Torjubel der Ostwestfälinnen drei Minuten vor dem Schlusspfiff. „Das haben wir gepennt“, so Dillmann.

SC Gremmendorf: da Silva Campos – Dirkmann, Mensing, Hagedorn, Feldmann – Heidfeld, Borges, Olthues – Schriewermann, Kofort



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