Mi., 05.09.2018

Fußball: Westfalenpokal Der 1. FC Gievenbeck will wieder Wattenscheids Spielverderber sein

Hingehört, der Trainer spricht: Benjamin Heeke könnte Tristan Niemann (r.) als Ersatz für den verletzten Christian Keil in Wattenscheid aufbieten.

Hingehört, der Trainer spricht: Benjamin Heeke könnte Tristan Niemann (r.) als Ersatz für den verletzten Christian Keil in Wattenscheid aufbieten. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Erst die SG, nun die DJK. Geht es nach den Vorstellungen des 1. FC Gievenbeck, wird auch für den zweiten Wattenscheider Club der Westfalenpokal in Kürze vorbei sein. Doch die Aufgabe beim Landesligisten geht der Oberliga-Aufsteiger mit Respekt und aus einer in dieser Saison noch ungewohnten Rolle an.

Von Henner Henning

Schon vor der Zweitrunden-Partie im Westfalenpokal am Mittwoch (19.30 Uhr) hat sich der 1. FC Gievenbeck als Spielverderber für die DJK Wattenscheid erwiesen. Der Bochumer-Stadtteilclub hatte inständig auf ein Duell mit dem großen Nachbarn SG Wattenscheid 09 gehofft. „Wenn jetzt die SG nicht in Gievenbeck gewinnt, wäre das für uns der Super-Gau“, hatte DJK-Coach Tibor Bali nach dem eigenen Erfolg über den VfB Hüls in Runde eins gesagt. Und dieser „Größte anzunehmende Unfall“ trat tatsächlich ein, der FCG warf den Regionalligisten mit 3:1 aus dem Pokal.

Nun wollen sich die Münsteraner ein zweites Mal als Spielverderber aufspielen, Trainer Benjamin Heeke und sein Team peilen Runde drei an. Dabei muss sich der Oberliga-Aufsteiger auf einen in der Landesliga offensiv ausgerichteten Gegner einstellen, zwölf Tore (plus die fünf im Pokal) erzielte Wattenscheid in vier Partien. Allerdings waren diese nur drei Punkte wert, zuletzt verspielte die DJK ein 3:0 beim TuS 1910 Wiescherhofen (3:4).

Dennoch erwartet Heeke eine schwere Partie. „Wir wollen weiterkommen, wissen aber auch, dass es nicht einfach wird. Das erste Mal in dieser Saison werden wir der klare Favorit sein“, sagt Heeke, der aus eigener Erfahrung weiß, dass man sehr wohl auch aus der Außenseiterrolle bestehen kann – wie Gievenbecks Coup gegen Wattenscheid oder zuletzt das 2:0 bei Schalke 04 II beweisen. „Wir werden das Spiel sehr ernst nehmen. Was uns erwartet, kann ich aber nur schwer einschätzen“, sagt Heeke, der auf Christian Keil (Bänderriss) verzichten muss.



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