Di., 04.09.2018

Triathlon | Cologne Triathlon Weekend: Starter aus Schöppingen und Epe Stefanie Schwaninger versilbert ihre Premiere

Stefanie Schwaninger

Stefanie Schwaninger

Schöppingen/Epe - 

Mit dem Vize-Landesmeistertitel hat die für das Tri Team Steinfurt startende Schöppingerin Stefanie Schwaninger beim „Cologne Triathlon Weekend“ ihre Premiere in der Königsdisziplin, der Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km Laufen, beendet. Mit dabei war auch ein Feuerwehr-Team aus Epe.

Im Fühlinger See nutzte sie den Schwimmschatten ihres Vordermannes, um so wichtige Energiereserven für den noch anstrengenden Tag zu sichern. Nach 1:05:21 Std. verließ sie das Wasser vor ihrem Mann Herbert, der im „Cologne-Hawaii-Special“- Wettkampf (3,8/180/14 km) startete. Die größtenteils sehr flache Radstrecke, die vom See in die Stadt und zurück durch den Kölner Norden führte, wurde mit zunehmender Zeit windanfälliger. In 4:50:44 Std. meisterte Herbert Schwaninger diese, gefolgt von seiner Frau (5:23:48 Std.). Die für ihn abschließenden 14 Laufkilometer legte er in 1:20:20 Std. zurück und kam so nach 7:26:34 als zweiter in der Altersklasse 35 ins Ziel.

Für seine Frau standen dagegen noch weitere 28 km bis zur heiß ersehnten Finisherlinie an. Bis Kilometer 37 konnte Stefanie Schwaninger sich an ihren perfekt zurechtgelegten Plan halten und ihr Tempo durchlaufen, doch dann kamen die so typischen Krämpfe in den Oberschenkeln, die sie recht erfolgreich an den Verpflegungsstationen mit Cola in den Griff zu bekommen versuchte. Dennoch konnte sie den Lauf, der gleichzeitig ihr erster Marathon überhaupt war, in starken 3:49:18 Std. zu Ende bringen, belegte damit bei ihrem ersten Langdistanzstart den zweiten Platz in der Frauen-Gesamtwertung (1. AK30) und sicherte sich den Titel der NRW-Vizemeisterin.

Zufrieden mit ihrem Abschneiden waren auch drei Feuerwehrmänner aus dem Löschzug Epe, die beim größten Multidistanz-Triathlon in Europa mit über 3.000 Sportlern, als Team im „Cologne Smart Relay“-Wettbewerb als Staffel ins Rennen gingen. Patrick Töns erkämpfte sich beim Schwimmen über 700 Meter bei etwa 20 Grad Wassertemperatur in 12:08 Minuten einen hervorragenden siebten Platz.

In der Wechselzone übernahm Hermann Greven auf dem Rennrad den Staffelstab. Aufgrund einer Baustelle auf der Radstrecke mussten die zuvor geplanten 28 Kilometer auf 30 Kilometer verlängert werden. Diese meisterte er in 1:01:17 Stunde und damit als Neunzehnter.

Zum Abschluss ging Christoph Flucht auf die etwa sieben Kilometer lange Runde um den See. Mit einer Zeit von 28:07 Minuten war er zweitschnellster Läufer.

Damit belegte das Feuerwehr-Team aus Epe in der Gesamtwertung des „Cologne Smart Relay“ mit einer Zeit von 1:43:45 Stunden den achten Platz.



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