Do., 06.09.2018

Fußball: Westfalenpokal Neuling Kurk erlöst den 1. FC Gievenbeck bei der DJK Wattenscheid

Ein neuer Stern am Gievenbecker Firmament? Justus Kurk traf in Wattenscheid zum erlösenden 1:0.

Ein neuer Stern am Gievenbecker Firmament? Justus Kurk traf in Wattenscheid zum erlösenden 1:0. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Neben den Preußen steht auch Oberligist 1. FC Gievenbeck in der dritten Runde des Westfalenpokals. Bei der DJK Wattenscheid traf Justus Kurk am Mittwochabend nach 75 Minuten zum 1:0.

Von Andre Fischer

Die Rolle des Spielverderbers hatte der 1. FC Gievenbeck spätestens nach dem 3:1-Sieg in Runde eins gegen die SG Wattenscheid 09 inne. Dieser Erfolg brachte Landesligist DJK Wattenscheid, der den VfB Hüls mit 5:1 auf die Heimreise schickte, um ein lukratives Stadt-Derby. „Dann hauen wir eben die weg“, feixte deren Co-Trainer Christopher Pache in der örtlichen Presse vor dem Aufeinandertreffen mit dem Neu-Oberligisten. Forsch allemal, diese Wortwahl. Justus Kurk war es aus Sicht der Gäste zu verdanken, das Pache nicht recht behielt. Der 20-Jährige, in der vergangenen Saison bei der Reserve in der Bezirksliga am Ball und in der Vorbereitung überwiegend verletzt, bewahrte den Favoriten mit seinem Tor in Minute 75 vor einer Extraschicht und unnötigem Energieverlust. Rotzfrech chippte er das Leder über Wattenscheids Tormann Jarek Matera, nachdem Tristan Niemann zuvor an eben dem gescheitert war. Interessant: Kurk, erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an dabei, feierte jüngst auf Schalke sein Debüt in der Oberliga. In der Westfalenliga hatte er in der vergangenen Spielzeit nicht eine Partie bestritten. „An dem Jungen werden wir noch Freude haben“, ist sich Trainer Benjamin Heeke sicher.

Es war das erwartet harte Stück Arbeit. Die DJK machte hinten den Laden dicht, lediglich Maximilian Brüwer und Tristan Niemann versprühten im ersten Abschnitt so etwas wie Torgefahr. „Wir standen hier unter Druck. Kompliment an die Jungs, die haben kühlen Kopf bewahrt“, so Heeke. Er wusste genau, dass seine Elf den Gastgeber auf dem alten Kunstrasenplatz nicht mal eben an die Wand gespielt hat. Aber Ruhe bewahrte und im richtigen Moment zuschlug. Das ist Qualität. Der Liga-Alltag wartet am Sonntag mit Holzwickede.

1. FC Gievenbeck: Eschhaus – Stegt, Krasenbrink, Teupen, Scherr – Heubrock, Kurk, Altun, Canisius – Niemann (83. De Angelis), Brüwer (67. Geisler)



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