Do., 06.09.2018

Handball: Frauen-Verbandsliga Kinderhaus geht nach einem Umbruch frisch ans Werk

Betreuer Marcus Rüskenschulte (l.) und Trainer Florian Ostendorf (r.) freuen sich auf eine herausfordernde Spielzeit mit (stehend v. l.) Kristin Pohlkötter, Astrid Rehorst, Jutta Müller-Delle, Jenny Volkmer, Johanna Plett, Frauke Schibilla, Henrike Schulze-Dieckhoff, Kira Enders, (vorn v.l.) Caroline Engelhardt, Alexa Beckmann, Esther Schwarz, Patricia Wette.

Betreuer Marcus Rüskenschulte (l.) und Trainer Florian Ostendorf (r.) freuen sich auf eine herausfordernde Spielzeit mit (stehend v. l.) Kristin Pohlkötter, Astrid Rehorst, Jutta Müller-Delle, Jenny Volkmer, Johanna Plett, Frauke Schibilla, Henrike Schulze-Dieckhoff, Kira Enders, (vorn v.l.) Caroline Engelhardt, Alexa Beckmann, Esther Schwarz, Patricia Wette. Foto: Westfalia Kinderhaus

Münster - 

Bis zum letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte Westfalia Kinderhaus die Chance auf den Aufstieg, lange führten die Münsteranerinnen das Verbandsliga-Klassement souverän an. Nun aber lautet das Ziel lediglich Klassenerhalt.

Von Ansgar Griebel

Bei einem Blick auf die besten Schützinnen der vergangenen Spielzeit dürfte Florian Ostendorf ein wenig wehmütig, wenn nicht gar bange werden. Die Namen, die auf dieser Liste ganz oben stehen, sind in großen Teilen deckungsgleich mit denen der Spielerinnen, die den Handball-Verbandsligisten Westfalia Kinderhaus zur am Samstag beginnenden Saison verlassen haben.

„Das ist ein ziemlich großer Umbruch“, fasst der Westfalia-Trainer die personellen Entwicklungen noch vergleichsweise zurückhaltend aus – und schiebt eine Ergänzung im Klartext nach: „Das wird für uns ein Übergangsjahr. Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“ Bescheidene Worte des Trainers, dessen Team fast die komplette abgelaufene Spielzeit ausschließlich mit dem Titelkampf befasst war. „Aber das ist auch eine Chance für uns“, sieht Ostendorf den Neuanfang erstens als unausweichlich und zweitens als positive Herausforderung. „Wir haben den Kader deutlich verjüngt, und die jungen Spielerinnen werden von dieser Saison in ihrer persönlichen Entwicklung auf jeden Fall profitieren.“ Um diese Entwicklung mittelfristig auch für den Verein nutzbar zu machen, ist das Minimalziel allerdings auch unverhandelbar. Ostendorf traut das seinem Jungbrunnen absolut zu.

„Wir wollen das so schnell wie möglich umsetzen“, sagt der Trainer, der gemeinsam mit Assistent Martin Kavermann und der spielenden Co-Trainerin Jenny Volkmer nur zu gern bereit ist, die Saisonplanung bei Bedarf zu präzisieren. Das jedoch ist Zukunftsmusik.

Zunächst muss das Team um Kapitänin Kira Enders und Vertreterin Alexa Beckmann sich und seinen Platz in der Liga finden. Die erste und sicher nicht die abschließende Standortbestimmung gibt es beim Saisonauftakt bei der HSG Schwerte/Westhofen. Der Vorjahressechste ist ebenfalls noch schwer zu verorten in der künftigen Liga-Hierarchie, Ostendorf sieht seine junge Truppe allemal nicht als Favorit in der Auftaktpartie.

►  Westfalia Kinderhaus (Kader):

Tor: Anja Westbeld, Kim Farwick, Patricia Wette, Christine Voß – Feld: Johanna Plett, Kristin Pohlkötter, Kira Enders, Frauke Schibilla, Alexandra Lumme, Esther Schwarz, Astrid Rehorst, Anna Klapdor, Alexa Beckmann, Caroline Engelhardt, Henrike Schulze-Dieckhoff, Jenny Volkmer, Jutta Müller-Deile, Anne Glage

► Saisonstart: HSG Schwerte/Berghofen – Westfalia Kinderhaus (Samstag, 19.30 Uhr)



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