Fr., 07.09.2018

Fußball: Westfalenliga Das Fußball-Interview mit Nils Burchardt

Fußball: Westfalenliga: Das Fußball-Interview mit Nils Burchardt

Nils Burchardt Foto: Wilfried Hiegemann

Mit schmalen 21 Jahren gehört Nils Burchardt beim Westfalenliga-Spitzenreiter Preußen Münster II zum erfahrenen Zirkel. Bei den Drittliga-Profis war er schon häufiger Trainingsgast und erhielt Einsatzzeiten in Testspielen.

Von Thomas Rellmann

18 Tore in vier Partien – wie findet das eigentlich der Abwehrchef?

Burchardt: Mich freut es natürlich. In der letzten Saison waren wir sehr abhängig von Luca Steinfeldt, jetzt werden viele Spieler torgefährlich. Bisher zeigen wir uns echt effizient. Beibehalten werden wir den Schnitt wahrscheinlich nicht. Aber wir versuchen es erst mal ...

Ihr Trainer Sören Weinfurtner verweist darauf, dass das Team noch nicht die Top-Gegner hatte. Ist es richtig abzuwiegeln?

Burchardt: Wir Spieler sehen das ähnlich. Die ersten drei Partien waren vielleicht etwas dankbar, auch wenn man die erst mal runterspielen muss, gerade als extrem junges und neu zusammengewürfelte Mannschaft. Die Leistungen waren gut, zuletzt gegen Neuenkirchen hatten wir auch Glück. Letztes Jahr hat uns genau das gefehlt: die dreckigen Spiele mal zu gewinnen.

Sie teilen sich mit Marius Mause die Kapitänsbinde. Ist das eine besondere Konstellation für Sie?

Burchardt: Nein, wir verstehen uns privat auch richtig gut, machen viel zusammen. Das wird kein Problem, wenn er wieder fit ist.

Sie haben oft bei den Profis reingeschnuppert. Wie sehen Ihre Ambitionen aus?

Burchardt: Ich habe im Sommer viel in der Vorbereitung oben mitgemacht. Weil ich in der Endphase meines Bachelors bin, habe ich mich zuletzt temporär aufs Studium konzentriert. Da wäre der Aufwand zu hoch gewesen. Ein, zwei Mal pro Woche schaffe ich es aber noch.

Wenn es weitere Gelegenheiten gibt, möchte ich sie nutzen. Aber ich bin da ohne Druck rangegangen, ohne die Erwartung im Spieltagskader zu stehen. Profi zu werden, ist kein klares Ziel. Aber die Einsätze zeigen mir zumindest, dass Trainer Marco Antwerpen etwas von mir hält. 



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