Volleyball: 3. Liga Frauen
BW Aasee will unter Annacker im Angriffsmodus ins Mittelfeld

Münster -

Kai Annacker hat bei den Drittliga-Frauen die Verantwortung von Nils Kaufmann übernommen. „Interessanter“ als die Konkurrenz soll seine Mannschaft spielen. Tabellarisch ist das Ziel eine Position im vorderen Mittelfeld.

Donnerstag, 13.09.2018, 16:02 Uhr aktualisiert: 13.09.2018, 20:51 Uhr
Starten in Cloppenburg in die Drittliga-Saison 2018/19: Aasees (v.l.) Anna Walke, Patricia Lomölder, Kathrin Pasel, Johanna Pennekamp, Johanna Brockmann, Kerstin Theis, Maren Lamschick (Co-Trainerin), Frauke Bartonitz, Coach Kai Annacker, Vera Sperling, Nikola Schmidt, Luisa Lüpken, Lousia Janning, Ronja de Boer und Amelie Strothoff.
Starten in Cloppenburg in die Drittliga-Saison 2018/19: Aasees (v.l.) Anna Walke, Patricia Lomölder, Kathrin Pasel, Johanna Pennekamp, Johanna Brockmann, Kerstin Theis, Maren Lamschick (Co-Trainerin), Frauke Bartonitz, Coach Kai Annacker, Vera Sperling, Nikola Schmidt, Luisa Lüpken, Lousia Janning, Ronja de Boer und Amelie Strothoff. Foto: Jörg Papke

Ein neuer Trainer, ein ausgewogener Kader und eine Vorbereitung, die Lust auf mehr macht. Kurzum: „Wir sind gerüstet“, sagt Coach Kai Annacker vor dem Start des Frauen-Drittligisten BW Aasee in die Saison 2018/19.

Als Nachfolger von Nils Kaufmann, der die BWA-Zweite in der Oberliga betreut und die Talentförderung des Clubs vorantreibt, hat Annacker die Blau-Weißen erstmals in alleiniger Verantwortung auf die Spielzeit eingestellt. Ein paar Schräubchen hier gedreht, ein paar Schräubchen da gedreht – das Auftreten Aasees soll sich basierend auf der Grundlage des Vorjahres ein wenig ändern. „Wir wollen Angriffsvolleyball zeigen und ein bisschen interessanter spielen als andere Teams“, erklärt Annacker, der in den Wochen vor der Saison starke Ansätze bei seinen Schützlingen erkannt hat. „Wir haben uns in den Vorbereitungsturnieren gut verkauft und wissen, dass wir gut dastehen und grundsätzlich konkurrenzfähig sind“, sagt der Coach.

Zuletzt beim Gallier-Cup in Aligse knöpfte BWA dem Zweitligisten VfL Oythe einen Satz ab und behauptete sich zuvor in weiteren Tests auch gegen Bayer Leverkusen (2. Bundesliga) oder die Klassenkonkurrenten SSF Fortuna Bonn, RC Sorpesee und ASV Senden. „Wir haben gesehen, wozu wir in der Lage sind. Allerdings brauchen wir sicher noch ein bisschen Stabilität, gerade in Stresssituationen“, meint Annacker.

In solche wird sein Team am Sonntag (16 Uhr) erstmals beim TV Cloppenburg kommen – ein Gegner, der unangenehme Erinnerungen weckt. Gegen die Niedersachsen verlor BWA zum Start und zum Ausklang der abgelaufenen Saison jeweils mit 1:3. Annacker: „Das soll sich natürlich nicht wiederholen. Ich hoffe, dass wir nun unberechenbarer für sie sind.“ Dafür sollen Positionswechsel sorgen, die der Trainer vorgenommen hat. So wechselt Vera Sperling aus der Mitte nach Außen (Annacker: „Das macht sie sehr gut“), Anna Walke als zuletzt Universalspielerin geht hingegen den umgekehrten Weg und ist wie einst beim Regionalligisten SC Spelle-Venhaus als Blockerin vorgesehen (Annacker: „Da hilft sie uns enorm“).

Überhaupt ist das BWA-Aufgebot auf nahezu allen Positionen mehrfach besetzt, weitere Optionen bieten dem Coach die beiden Youngster Nikola Schmidt (14) und Amelie Strothoff (13), die ganz langsam an das Drittliga-Niveau herangeführt werden sollen und für dosierte Kurzeinsätze eingeplant sind. „Wir sind gut aufgestellt und streben einen guten Mittelfeldplatz an. Bei bis zu vier Absteigern und drei, vier Teams wie Bremen, Ostbevern oder Essen, die oben vorangehen, wollen wir versuchen, uns unten rauszuhalten“, so Annacker selbstbewusst.

Die Grundlagen dafür haben die Blau-Weißen in den letzten Wochen gelegt. Diese gilt es nun im knallharten Drittliga-Betrieb gewinnbringend einzusetzen. BWA-Kader: Stella Laudick, Vera Sperling, Frauke Bartonitz, Ronja de Boer, Louisa Janning, Anika Bauer, Johanna Pennekamp, Kerstin Theis, Patricia Lomölder, Kathrin Pasel, Johanna Brockmann, Anna Walke, Luisa Lüpken, Dana Kolthof, Nikola Schmidt, Amelie Strothoff – Trainer : Kai Annacker

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