So., 16.09.2018

Volleyball: 3. Liga Klatsche für den TSC Gievenbeck gegen Aligse

Die Gievenbecker Marvin Weichert (links) und Alexander Bartosch im erfolgreichen Doppelblock gegen Aligses Angreifer.

Die Gievenbecker Marvin Weichert (links) und Alexander Bartosch im erfolgreichen Doppelblock gegen Aligses Angreifer Patrick Piosek. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Hups, das ging dann einmal satt daneben: 0:3 verloren die Männer des TSC Gievenbeck den Saisonauftakt gegen SF Aligse. Da bleibt noch viel Arbeit für Trainer Axel Büring, dessen Mannschaft ziemlich chancenlos war am Samstag.

Von Wilfried Sprenger

Das liest sich nicht gut. Und es war auch nicht gut. 0:3 (17:25, 13:25, 17:25) unterlag Volleyball-Drittligist TSC Gievenbeck am Samstagabend gegen die SF Aligse. Eine richtige Packung für die Hausherren, denen beim Saisonauftakt wenig gelang und vieles missriet. „Wir können nicht zufrieden sein“, sagte Trainer Axel Büring.

Nun zählen die Niedersachsen gewiss zu den besten Teams der Liga. In der vergangenen Saison hätten sie sogar ins Bundesliga-Unterhaus vorrücken können, verzichteten jedoch auf die Aufstiegsrelegation. Büring weiß um die Qualitäten Aligses, gleichwohl war er vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht. „Wir sind zu keiner Phase der Begegnung ins Laufen gekommen. Ich hatte mir das anders gewünscht und auch anders vorgestellt“, meinte er.

Nach dem personellen Umbau im Sommer sucht der TSC noch nach Sicherheit und Schlagkraft. Da war Aligse der falsche Gegner. Die sehr engagierten Gäste spielten ihre Überlegenheit humorlos und konsequent aus, Gievenbeck hatte nicht den Hauch einer Chance. „Den Vorwurf, dass wir es Aligse zu einfach gemacht haben, muss ich der Mannschaft schon machen“, sagte Büring.

Natürlich wirkten sich auch die personellen Probleme aus. Für den verletzten Nils Lydorf rückte Konstantin Holtstiege auf die ungewohnte Libero-Position, Felix Wessels bestritt die Begegnung leicht angeschlagen. Büring sagte: „Wir haben alles versucht, doch es hat nicht gefruchtet. Die neuen Spieler werden wohl noch Zeit brauchen, um sich an das Drittliga-Niveau zu gewöhnen. Jammern hilft jetzt nicht. Wir arbeiten weiter und müssen uns verbessern.“



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