Mi., 26.09.2018

Schach: Oberliga SK 32 mit prächtigem Saisonstart gegen Wattenscheid

Kai Wolter gewann seine Partie an Position drei. Der erfahrene Spieler zählt seit Jahren zum Kader des Oberligisten.

Kai Wolter gewann gegen Wattenscheid seine Partie. Der erfahrene Spieler zählt seit Jahren zum Kader des Oberligisten. Foto: SK 32

Münster - 

Der SK Münster 32 freut sich über einen gelungenen Start in die Oberliga. Ein 5,5:2,5 gegen den SV Wattenscheid nährt Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison. Allerdings geben sich Verantwortlichen noch bescheiden bezüglich der Ziele.

Von Wilfried Sprenger

Der Saisonstart war fabelhaft. Und sogar noch besser als erhofft. Mit 5,5:2,5 fegte der Schachklub 32 Münster den Oberliga-Konkurrenten SV Wattenscheid von den Brettern. Spitzenreiter darf sich der SK 32 nun bis zum nächsten Spieltag Mitte Oktober nennen. „Das nehmen wir sehr gern mit, es ist aber nur eine Momentaufnahme“, erklärte der Vereinsvorsitzende Thomas Schlagheck.

2016 waren die Münsteraner aus der Oberliga abgestiegen. Mit langjährigen „Gastspielern“ aus den Niederlanden im Team. „Das war unfassbar bitter“, erinnert sich Schlagheck. Der „Neuaufbau“ gelang eindrucksvoll. Münster preschte direkt zurück in die Oberliga und hätte dort in der ersten Saison beinahe einen Durchmarsch geschafft. „Das war klasse“, meint Schlagheck, „es bedeutet aber nicht, dass wir jetzt zum Favoritenkreis zählen. Die Liga ist stärker geworden. Wir machen uns keinen Druck und streben einen Mittelfeldplatz an.“

Beim Erfolg über Wattenscheid glänzte der SK 32 besonders an den Spitzenbrettern. Der Engländer Lau­rence Webb, der seit drei Jahren für die Münsteraner spielt, an Position eins sowie Jasper Holtel, Kai Wolter und Pierre Wilde an den nächsten Brettern fuhren ausnahmslos Siege und somit volle Punkte ein. Wilde ist der einzige Neuzugang im Kader, seine Teamkameraden sind in überwiegender Zahl schon sehr lange mit den 32ern verwurzelt.

Im ersten Heimspiel ist am 14. Oktober der SC Siegburg Gegner der Münsteraner. Gespielt wird dann in der Stadthalle Hiltrup im Rahmen der Münsterland Open. Der Austragungsort des Traditionsturniers, das dann seine 36. Auflage erlebt, musste verlegt werden, da die Stadthalle in Senden in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht.



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