Basketball: 2. Liga Pro B
Feuertaufe im Bernauer Lok-Schuppen für die WWU Baskets

Münster -

Der Auftakt ist geglückt, jetzt geht es auf die erste Auswärtsreise. Und die führt die WWU Baskets Münster nach Brandenburg zu Lok Bernau. Der Gastgeber gilt als einer der Mitfavoriten, hat aber seine erste Partie verloren.

Freitag, 28.09.2018, 15:46 Uhr aktualisiert: 28.09.2018, 16:10 Uhr
Kai Hänig 
Kai Hänig  Foto: Jürgen Peperhowe

Die Heimpremiere haben die WWU Baskets Münster erfolgreich bestritten, der hochspannende 63:61-Erfolg gegen die Dresden Titans war der geglückte Einstieg in die 2. Liga Pro B. Nun folgt die erste Feuertaufe in der Fremde, am Samstag (19 Uhr) bestreitet der Aufsteiger bei Lok Bernau sein erstes Auswärtsspiel.

Anders als die Baskets ist der Gastgeber mit einer Niederlage in die Saison gestartet, mit 69:78 unterlagen die Brandenburger bei den BSW Sixers aus Sandersdorf. Das Ergebnis aber ändert nichts an der Einschätzung von Münsters Coach Philipp Kappenstein, der Lok zu den Top-Teams der Liga zählt. „Bernau ist sicher noch einmal ein anderes Kaliber als Dresden. Das ist eine qualitativ sehr stark besetzte Mannschaft“, sagt Kappenstein mit dem Blick auf den Lok-Kader. Der 31-jährige Nicolai Simon als ehemaliger Nationalspieler mit reichlich Bundesliga-Erfahrung und der ein Jahr ältere Robert Kulawick als gefährlicher Dreierschütze mit ebenfalls viel Routine aus der höchsten Klasse führen das junge Team. In dem tummeln sich Top-Talente aus der Schmiede von Alba Berlin wie Hendrik Drescher (18), Lorenz Brenneke (18), Franz Wagner (17) – sein Bruder Moritz wurde jüngst in die NBA gedraftet – und der kroatische Center Kresimir Nikic (19), dessen Einsatz allerdings noch fraglich ist. „Uns erwartet eine sehr, sehr schnelle Mannschaft, die höllisch athletisch ist. Wir werden uns steigern müssen, um eine Chance zu haben und defensiv unsere Leistung bestätigen“, erklärt Kappenstein.

Personell scheint sich Münsters Kader nicht zu ändern, einzig Kai Hänig könnte die Reisegruppe, die am Samstag um 8 Uhr in den Osten aufbricht, ergänzen. Nico Funk fällt weiter aus, ist aber nach seiner Erkrankung (Pfeiffersches Drüsenfieber) wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen.

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