Basketball: U-16-Bundesliga
Die Hauptrunde darf es für die UBC/SCM Baskets Münsterland gerne sein

Münster -

56 Mannschaften starten am Wochenende in die Jugend-Basketball-Bundesliga. Mit dabei sind auch die UBC/SCM Baskets Münsterland, die in die Saison mit einer neuen Trainerin gehen. Marsha Owusu Gyamfi gibt die sportliche Richtung nun vor – und hat dabei klare Vorstellungen.

Donnerstag, 04.10.2018, 17:50 Uhr aktualisiert: 05.10.2018, 15:12 Uhr
Bereit für große Taten: Die U-16-Junioren der UBC/SCM Baskets Münsterland wollen in der Jugend-Basketball-Bundesliga wieder erfolgreich mitmischen. Im Vorjahr war Münster in der Playoff-Runde.
Bereit für große Taten: Die U-16-Junioren der UBC/SCM Baskets Münsterland wollen in der Jugend-Basketball-Bundesliga wieder erfolgreich mitmischen. Im Vorjahr war Münster in der Playoff-Runde. Foto: UBC

Am 10. März 2019 beginnen in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) die Playoffs. Und wenn nur noch 32 von 56 Mannschaften in die heiße Endphase der Saison gehen, wollen auch die U-16-Junioren der UBC/SCM Baskets Münsterland bei den besten Teams des Landes mitmischen.

In der Vorsaison schafften die Baskets die Playoff-Qualifikation über den Umweg Relegation, in die sie nach Rang vier der Vorrunde mussten. Doch als souveräner Sieger dieser Phase glückte dem Team vom damaligen Coach Frank Müller noch der Sprung in die Ausscheidungsserie, die Münster diesmal gerne direkt erreichen würde. Voraussetzung dafür ist ein Platz unter den besten drei in einer der acht Vorrundengruppen, in der Münster jeweils einmal auf die Eisbären Bremerhaven, die BG Göttingen Youngsters, die Baskets Juniors/Oldenburger TB, die Metropol YoungStars Ruhr aus Recklinghausen, die Young Rasta Dragons aus Quakenbrück sowie die Uni-Baskets Paderborn trifft. „Wir haben ein ambitioniertes Team mit hohen Zielen. Wir versuchen, in die Hauptrunde einzuziehen und streben an, in jedem Spiel konkurrenzfähig zu sein“, sagt Trainerin Marsha Owusu Gyamfi, die im Sommer die junge UBC-Garde übernommen hat und zudem Jugend-Leistungssportkoordinatorin der Universitätsbasketballer ist.

Wie konkurrenzfähig Münsters Aufgebot, dass in der Bundesliga 16-köpfig sein wird, sein kann, zeigte es Anfang September. Den Test gegen die JBBL-Truppe der Rhein­Stars Köln gewannen die Baskets mit 89:88, auch das Turnier in Lelystad (Niederlande) bestritten sie erfolgreich und überzeugten dabei nicht nur ergebnistechnisch. „Wir sind auf einem guten Stand, haben in der Vorbereitung viel geschafft und konnten unseren Plan durchziehen“, erklärt die ehemalige Bundesligaspielerin Owusu Gyamfi. Dabei steht die basketballerische Entwicklung ihrer Schützlinge – darunter Jugend-Nationalspieler Max Schell und einige WBV-Auswahlakteure wie Rikus Schulte, Lukas Ehrich, Finn-Luca Philipp oder Marko Rosic – im Vordergrund. „Meine Aufgabe ist es, die Spieler bestmöglich zu fördern und sie besser zu machen, so dass sie ihre Leistungsfähigkeit auch im Spiel abrufen können.“

Zum Auftakt am Sonntag (12 Uhr, Pascal-Gymnasium) gastieren die Eisbären aus Bremerhaven in Münster – ein Gegner, den A-Lizenz-Inhaberin Owusu Gyamfi ganz gut einschätzen kann. „Der Trainer ist gleich geblieben. Daher wissen wir, wie sie Basketball spielen. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die Nervosität in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn es wäre komisch, wenn die Spieler nicht nervös wären. Aber ich denke, dass Bremerhaven für uns ein guter Gegner ist, um in die Saison zu kommen. Die Vorfreude ist groß.“ Kader: Jonas Brozio, Johannes Brunnenberg, Bela Clobes, Lukas Ehrich, Simon Gebehenne, Gustavs Glaudans, Connor Konietzka, Jannik Möller, Lorenz Neuhaus, Marko Rosic, Finn-Luca Philipp, Max Schell, Phil Schmidt, Rikus Schulte, Joshua Sievers, Paul Viefhues

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