Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets Münster fordern die Iserlohn Kangaroos

Münster -

Schlusslicht. Die WWU Baskets sind nach drei Niederlagen in Serie ans Tabellenende gespült worden. Nun geht es ausgerechnet zum Spitzenreiter nach Iserlohn.

Freitag, 19.10.2018, 17:14 Uhr
Verspürt keinen Druck vor dem Gang zu den Iserlohn Kangaroos: WWU-Coach Philipp Kappenstein
Verspürt keinen Druck vor dem Gang zu den Iserlohn Kangaroos: WWU-Coach Philipp Kappenstein Foto: Wilfried Hiegemann

Mit Slogans aus der Werbung ist das so eine Sache. Manche sind binnen Sekunden vergessen, andere bleiben im Gedächtnis kleben. Die Botschaft „Nichts ist unmöglich“ eines marktführenden Automobilherstellers aus Japan hat es in die Köpfe der Leute geschafft. Das belegt eine Untersuchung. „Nichts ist unmöglich“ – das taugt auch zum Motto für die WWU Baskets am Samstag beim Gastspiel in Iserlohn (19.30 Uhr). Die dort beheimateten Kangaroos sind zwar Spitze, haben aus vier Spielen die volle Ausbeute verbucht und fordern das aktuelle Schlusslicht der 2. Liga Pro B heraus. Aber auch diese Partie muss erst mal gespielt werden. „Wir haben nichts zu verlieren. Wir können befreit aufspielen und wollen das Bestmögliche da rausholen“, sagt Trainer Philipp Kappenstein.

Im münsterischen Lager sind sie fest davon überzeugt, dass die aktuelle Platzierung nicht mehr als eine Momentaufnahme ist. Der gute Start in die Saison mit dem Sieg gegen Dresden überspielt noch immer vieles. Auch die drei mitunter unglücklichen Folge-Niederlagen. „Die Spiele gegen Itzehoe und in Bochum müssen wir nicht unbedingt hergeben“, weiß Kappenstein, der mit seinen Jungs noch mittendrin ist, sich im neuen Umfeld zu akklimatisieren. Die Zweitliga-Reife haben die Jungs indes abgelegt.

Mit Kai Hänig (Muskelbündelriss) fehlt derzeit allerdings ein echter Kerl, der unter dem Korb Alarm macht. Der 2,03 Meter große Center ist kaum zu ersetzen. Die Variante mit Malcolm Delpeche funktioniert – aber ist nicht unbedingt eine Variante mit Zukunft, zumal der Modellathlet aus den USA ein gänzlich anderer Spielertyp ist. Mit Blessuren plagen sich Anton Geretzki und Marco Porcher – ihr Einsatz ist ungewiss. Bleibt der Wunsch, dass möglichst viele Zuschauer aus Münster ins Sauerland reisen und die Gäste unterstützen. „Ganz so viele NRW-Derbys gibt es ja nicht“, so Kappenstein. In zwei Wochen etwa geht es ins mehr als 250 Kilometer entfernte Wolfenbüttel bei Braunschweig.

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