Basketball: 2. Liga Pro B
Kapitän Jan König sieht Zeit für den Durchbruch der WWU Baskets

Münster -

Nach dem Auftaktsieg hagelte es für die WWU Baskets Münster vier Niederlagen. Der Aufsteiger steckt in der neuen Klasse direkt unten drin. Kapitän Jan König aber glaubt fest daran, dass die Trendwende in Kürze gelingt.

Mittwoch, 24.10.2018, 16:20 Uhr aktualisiert: 25.10.2018, 15:20 Uhr
Kapitän Jan König sieht den Eingewöhnungsprozess kurz vor dem ­Abschluss – und hofft auf den Durchbruch.
Kapitän Jan König sieht den Eingewöhnungsprozess kurz vor dem ­Abschluss – und hofft auf den Durchbruch. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Premiere: mitreißend. Die weiteren Aufführungen: gelungen, aber ohne Belohnung. Die Folge: der Fall an das Ta­bellenende. Die WWU Baskets Münster haben nach ihrem packenden Auftaktsieg (63:61) gegen die Dresden Titans zwar Woche für ­Woche bewiesen, in der 2. Bundesliga Pro B richtig aufgehoben zu sein. Einzig ein zweiter Erfolg blieb dem Aufsteiger verwehrt, in Panik verfällt aber beim Aufsteiger keiner.

Gründe, unruhig und nervös zu werden, gibt es bei einer genaueren Betrachtung nicht, obwohl die Niederlagenserie sicher nicht schick aussieht. „Aber uns haben oft nur Kleinigkeiten gefehlt, vielleicht auch wegen der fehlenden Erfahrung“, sagt Münsters Kapitän Jan König. Nicht zu Unrecht verweist er dabei auf die letzten Jahre in der Regionalliga, in der die Baskets die Mehrzahl der Partien bereits vorzeitig für sich entschieden hatten. „Oft sind diese Spiele im letzten Viertel nur noch so dahingeplätschert“, sagt der 25-Jährige. „Doch in dieser Liga reichen 30 bis 35 gute Minuten nicht, das wird direkt bestraft. Dafür sind die Qualität und die individuelle Klasse zu hoch.“

Den Eingewöhnungsprozess aber sieht König langsam als beendet an, das höhere Tempo und das athletischere, deutlich physischere Spiel werden immer weniger zum Problem. „80 Prozent von uns haben in den letzten Jahren Regionalliga gespielt und mussten sich erst umstellen, auch ich. Das hat etwas gedauert. Aber ich bin mir sicher, dass wir kurz vor dem Durchbruch sind“, sagt der 2,01 Meter große König.

An der Zeit wäre es. Auch wenn tabellarisch noch nicht viel passiert ist und die Baskets drei von fünf Begegnungen in der Fremde bestritten haben, wissen die Schützlinge von Trainer Philipp Kappenstein, dass ein zweiter Sieg nun möglichst bald fällig ist – am besten schon am Samstag (19.30 Uhr) gegen die BSW Sixers in der Halle Berg Fidel, die König und Co. mittlerweile als neue sportliche Heimat voll und ganz adaptiert haben. „Wir Spieler fühlen uns dort super wohl, auch wenn wir natürlich dort gerne häufiger trainieren würden. Die Stimmung ist unglaublich gut. Der Wechsel zum Berg Fidel war sicher der richtige Schritt“, erklärt König, der sein Team nun vor den Wochen sieht, „in denen wir unsere Spiele gewinnen und uns so das Selbstvertrauen holen müssen.“

Eine klare Vorgabe des Kapitäns, der wie seine Mitspieler gerne neben Lob und Anerkennung für gute Auftritte auch endlich mal wieder Punkte kassieren will.

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