Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Die negative Serie der WWU Baskets soll gegen die BSW Sixers ein Ende finden

Münster -

Im dritten Heimspiel benötigen die WWU Baskets Münster den zweiten Sieg. Schließlich wollen sie den letzten Platz in der 2. Liga Pro B verlassen. Der Gast, die BSW Sixers aus Sachsen-Anhalt, hat in der Fremde bisher auch noch nicht gepunktet.

Freitag, 26.10.2018, 14:28 Uhr aktualisiert: 26.10.2018, 14:34 Uhr
Wegen einer Handverletzung fehlt Anton Geretzki (l.) den WWU Baskets nicht nur am Samstag gegen die Sixers.
Wegen einer Handverletzung fehlt Anton Geretzki (l.) den WWU Baskets nicht nur am Samstag gegen die Sixers. Foto: Wilfried Hiegemann

Es passte irgendwie ins Bild, dass Trainer Philipp Kappenstein unter der Woche eine weitere schlechte Nachricht erreichte. Anton Geretzki wird den WWU Baskets Münster wegen eines Sehnenabrisses in der Hand lange fehlen und ist nach Center Kai Hänig (Muskelbündelriss in der Wade) der zweite große Spieler, den der Aufsteiger in der 2. Liga Pro B ersetzen muss. Die Aufgabe gegen die BSW Sixers am Samstag (19.30 Uhr, Halle Berg Fidel) macht es da ganz sicher nicht einfacher.

„Das ist schon bitter für uns. Zumal Anton zuletzt in Iserlohn richtig gut gespielt hat und aufsteigende Form hatte“, sagt Kappenstein, der nun seine Rotationen erneut umbauen muss. „Aber damit müssen wir leben. Für uns geht es darum, endlich einmal wieder zu gewinnen und den Anschluss nicht zu verlieren. Die Mittel dafür haben wir, ein Sieg ist nach den letzten knappen Niederlagen auch mal wieder fällig“, erklärte Kappenstein, der ja mit seinem Schützlingen zuletzt vier Mal in Serie das Feld als Verlierer verlassen hat.

Die große Tristesse aber ist bei den Baskets nicht ausgebrochen, vielmehr speist der Neuling aus seinen Auftritten beim ungeschlagenen Spitzenreiter Iserlohn Kangaroos (70:77) und bei den VfL SparkassenStars Bochum (77:87) Selbstvertrauen. „Wir haben auch dort schon viele Dinge sehr gut gemacht, müssen aber über die komplette Spielzeit konstant bleiben“, sagt Kapitän Jan König, der den Durchbruch erwartet – wie auch sein Coach. „Wir wollen den zweiten Heimsieg erzwingen und brennen für den Erfolg.“

Dabei setzt der 39-Jährige erneut auf die Unterstützung des Publikums, der Heimvorteil soll gegen den Gast aus Sachsen-Anhalt – die Sixers sind eine Spielgemeinschaft der Vereine Chemie Bitterfeld, Union Sandersdorf und Chemie Wolfen – ein Faktor werden. Zumal der Tabellenfünfte seine drei Siege auf heimischem Boden feierte – auswärts aber zwei Mal unterlag.

Ein Faktor im Sixers-Spiel ist der kroatische Kapitän Luka Petkovic, der als Dreh- und Angelpunkt Rhythmus und Tempo vorgibt – und zudem noch ein gefährlicher Schütze (40 Prozent von der Dreierlinie) ist. „Er sucht die einfachen Optionen, ist abgezockt und trifft viele richtige Entscheidungen. Seine Kreise müssen wir einengen und dazu darauf achten, dass Schützen wie Ferdinand Zylka nicht heiß laufen“, so Kappenstein. Mit Petkovic (14), Zylka (15), Eimantas Stankevicius (12), dem Amerikaner Terrence Williams (12,4) sowie dem 2,07 Meter großen Benedikt Turudic (13,4), der für Kooperationspartner Mitteldeutscher BC auch in der Bundesliga spielt, weisen fünf Spieler einen zweistelligen Punkteschnitt auf.

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