Fußball: 3. Liga
Preußen in Meppen lange bärenstark und am Ende mit Glück

Meppen -

Preußen Münster festigt seinen Status als Spitzenmannschaft der 3. Liga. Sechs Partien ist der SCP nun ungeschlagen, beim SV Meppen gewann der SCP mit 2:1 durch Treffer Tobias Rühle und René Klingenburg. Am Ende musste aber mächtig gezittert werden.

Sonntag, 28.10.2018, 16:14 Uhr aktualisiert: 31.10.2018, 10:22 Uhr
René Klingenburg im Zweikampf mit Meppens Nico Granatowski.
René Klingenburg im Zweikampf mit Meppens Nico Granatowski. Foto: Sebastian Sanders

Die Erfolgsserie des SC Preußen hält an. Der Drittligist ließ sich nicht lumpen beim Gastspiel vor 9041 Zuschauer beim SV Meppen und gewann mit 2:1 (0:0). Tobias Rühle (54.) und Rene Klingenburg (57.) stellten die Weichen auf Sieg, sechs Partien ist das Team von Trainer Marco Antwerpen nun ungeschlagen. Am kommenden Samstag kommt nun der Aufsteiger TSV 1860 München ins Preußenstadion, eine fünfstellige Zuschauerkulisse gegen die „Löwen“ dürfte dem Tabellenzweiten gewiss sein.

Der SCP stellte auf einer Position um nach dem 1:0-Heimerfolg über Würzburg, weil Kevin Rodrigues Pires eine Gelbsperre absitzen musste. Dafür feierte Neuzugang Philipp Müller seine Startelfdebüt bei den Preußen.

Die Gäste legten gleich richtig los. Die Startphase, die ersten gut 25 Minuten gehörten der Elf von Trainer Marco Antwerpen. Vor allem Martin Kobylanski hatte einige Einschussmöglichkeiten. Die beste Möglichkeit zur Führung hatte der SCP dann nach 24 Minuten. Ein Konter von Müller eingeleitet, führte über Rühle zu Kobylanski – doch der Ball rollte knapp neben das Tor. Müller gehörte zu den auffälligsten Akteuren bei Münster, auch Moritz Heinrich hatte eine gute Schusschance.

SV Meppen - Preußen Münster

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  • Die Mannschaft feiert nach dem Spiel mit den Fans.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Tobias Rühle macht Druck

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  • Nico Granatowski, Rufat Dadashov, Max Kremer

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  • Steffen Puttkammer, Moritz Heinrich, Rufat Dadashov, Nico Granatowski

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  • Lion Schweers, Martin Wagner

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  • René Klingenburg wird gehalten.

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  • Tobias Rühle, Hassan Amin

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  • Fabian Menig

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  • Nico Granatowski, Moritz Heinrich

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  • Philipp Müller

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  • Luka Tankulic, René Klingenburg

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  • Moritz Heinrich

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  • Philipp Müller

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  • Ole Kittner

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  • Martin Kobylanski zeigt auf

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  • SCP-Trainer Marco Antwerpen

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  • Ole Kittner, Jannik Borgmann

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  • Martin Wagner musste früh verletzt raus

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  • Trainer Marco Antwerpen bleibt ruhig

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  • René Klingenburg

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  • Tobias Rühle, Jovan Vidovic

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  • Thilo Leugers, Philipp Müller

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  • Thilo Leugers, Philipp Müller

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  • Trainer Marco Antwerpen

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  • René Klingenburg, Nico Granatowski

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  • René Klingenburg, Rufat Dadashov, Nico Granatowski, Moritz Heinrich

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  • Martin Kobylanski

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  • Torjubel zum 2:0 durch René Klingenburg

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  • Torjubel zum 2:0 durch René Klingenburg

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  • Torjubel zum 2:0 durch René Klingenburg

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  • Hassan Amin, Fabian Menig, Thilo Leugers

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  • Nick Proschwitz, Jannik Borgmann

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  • Moritz Heinrich

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  • Tobias Rühle bekam gegen Ende Krämpfe

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  • Tobias Rühle bekam gegen Ende Krämpfe, René Klingenburg hilft, Schiedsrichter Marcel Gesteier nimmt die Zeit.

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  • Tobias Rühle, Co-Trainer Kurtulus Öztürk, Trainer Marco Antwerpen

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  • Hassan Amin versucht es um die Mauer

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  • Nick Proschwitz, Simon Scherder

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  • Trainer Marco Antwerpen

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  • Maximilian Schulze Niehues machte wieder eine starke Partie

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  • war mit der Nachspielzeit nicht ganz zufrieden: SCP-Trainer Marco Antwerpen

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  • Co-Trainer Kurtulus Öztürk und Trainer Marco Antwerpen freuen sich über den Sieg.

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  • Die Mannschaft feiert nach dem Spiel mit den Fans.

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  • Fabian Menig, Co-Trainer Kurtulus Öztürk.

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  • Martin Kobylanski, Jovan Vidovic

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  • Tobias Rühle macht das 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • Tobias Rühle bejubet sein 1:0

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  • David Vrzogic, Tobias Rühle

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  • Die Mannschaft feiert nach dem Spiel mit den Fans.

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Doch als Meppen notgedrungen zwei verletzungsbedingte Wechsel nach einer halben Stunde durchführen musste, kippte die Partie. Münsters Innenverteidiger mussten mehrfach Brände in höchster Not löschen, der SVM übernahm die Regie. Auch weil beim SCP Klingenburg als defensiver zentraler Mittelfeldspieler zu viele Dinge auf einmal lösen sollte, ihm fehlte Unterstützung. Doch das ging ohne Gegentor aus, weil die Hausherren ihre beste Chance vergaben, als der eingewechselte Marius Kleinsorge aus acht Metern den Ball nicht traf (37.). Keine Tore zur Pause, das Remis ging bei Abpfiff von Schiedsrichter Marcel Gasteier (Lahnstein) in Ordnung.

Wie bestellt und nicht abgeholt standen die Meppener Akteure schon einige Minuten vor Wiederanpfiff auf dem Rasen der Hänsch-Arena. Die Preußen nutzten die Pause dagegen aus. Und forderten prompt Elfmeter, als Rufat Dadashov nach einem Querpass von Müller über die Beine von Meppens Tormann Eric Domaschke (48.) fiel. Schiedsrichter Gasteier pfiff nicht und lag falsch. Auf der Gegenseite muss Keeper Max Schulze Niehues zwei Mal eingreifen, als er bei Schüssen von Deniz Undav und Thilo Leugers seine Klasse beweisen musste und den Rückstand verhinderte (51.).

Dann ging alles ganz schnell zu Gunsten des SCP. Meppens Thilo Leugers spielte einen katastrophalen Rückpass, den Rühle erlief – und Münsters Nummer 11 rannte nicht nur David Vrzogic davon, sondern schloss auch zur Führung eiskalt ab. Keine drei Minuten später bereitete Klingenburg mit einem Querpass das nächste Tor vor, der Ball landete bei Rühle, der flankte nach innen, und Klingenburg war da, um zum 2:0 zu vollenden.

Meppens Antwort folgte erst nach 70 Minuten, als Nico Granatowski Schulze Niehues prüfte. Die Gastgeber waren sichtlich geschockt durch die beiden Gegentore. Zudem hatte der SCP noch einmal in Sachen Aggressivität zugelegt.

Philipp Hoffmann hatte als Joker noch zwei Mega-Chancen (84., 85.), von denen er gerade die erste hätte verwerten müssen. Domaschke aber stand im Weg. Dann in der vierten Minute der Nachspielzeit noch mal das Undenkbare: Kleinsorge flankte, der eingewechselte Neuzugang Nick Proschwitz stieg am höchsten und köpfte das 1:2 (90.+4). Doch damit nicht genug. Im allerletzten Angriff schmiss der SVM noch mal mit aller Macht alles nach vorn. Der Ball landete tatsächlich bei Leugers, der freie Schussbahn hatte und aus acht Metern das Tor nicht traf (90.+5). Puh, durchatmen für die Preußen. Doch sie haben sich ganz oben in der Tabelle festgesetzt. Richtig stark, auch dank der nötigen Portion Glück.

Einzelkritik: SV Meppen - Preußen Münster

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  • Torwart Max Schulze Niehues, Note 2, reagierte mehrfach glänzend und bewahrte sein Team vor Gegentreffern. Stark, unaufgeregt und souverän.

    Foto: WN/SCP
  • Innenverteidiger Lion Schweers, Note 2,5, agierte mit seinen Nebenleuten im Team fehlerlos. Gerade vor der Pause musste er in höchster Not klären. Stark.

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  • Innenverteidiger Ole Kittner, Note 2,5, überzeugte auf ganzer Linie bei der Defensivarbeit. Leistete sich keinen Fehler. Stark.

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  • Innenverteidiger Jannik Borgmann, Note 2,5, löste alle Abwehraufgaben konsequent und solide, hatte immer wieder seinen Fuß dazwischen, wenn der quirlige Nico Granatowski etwas versuchte auszuhecken. Stark.

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  • Mittelfeldspieler Fabian Menig, Note 3,5, überzeugte wie immer kämpferisch, blieb aber in der Offensivbewegung unauffällig.

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  • Mittelfeldspieler Philipp Müller, Note 3, verausgabte sich in gut 50 Spielminuten. Eine echte Alternative, aber noch mit konditionellem Rückstand.

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  • Mittelfeldspieler René Klingenburg, Note 3, hatte vor der Pause eine Sonderaufgabe gegen Luka Tankulic zu erfüllen und lief unter dem Radar. Nach dem Wechsel legte er eine Schippe drauf und krönte das mit dem Treffer zum 2:0.

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  • Mittelfeldspieler Martin Kobylanski, Note 3,5, hätte vor der Pause den SCP in Führung bringen können. Ihm fehlte in seinen Offensivaktionen dieses Mal der letzte Punch.

    Foto: WN/SCP
  • Mittelfeldspieler Moritz Heinrich, Note 3, fügte sich taktisch gut ein, aber ein bisschen mehr offensive Akzente hat er noch im Repertoire. 

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  • Angreifer Tobias Rühle, Note 2, wühlte sich vor der Pause durch die Partie und blühte nach dem Wechsel auf. Tor erzielt, Tor vorbereitet, so kann es weitergehen. 

    Foto: WN/SCP
  • Angreifer Rufat Dadashov, Note 4, fiel als einziger Preuße etwas ab. Seine unauffällige Vorstellung wurde am Ende nicht aufgewertet, als er in der Schlussphase noch zwei, drei Chancen hatte. Eher ein gebrauchter Tag für ihn.

    Foto: WN/SCP
  • Einwechselspieler Simon Scherder, Note 3, ersetzte Philipp Müller und brachte die wichtige Stabilität nach der Pause.

    Foto: WN/SCP
  • Einwechselspieler Philipp Hoffmann, keine Note, ersetzte Tobias Rühle und hätte mindestens das Tor zum 3:0 machen sollen.
    Sorgte für Unruhe, aber ihm fehlte die Abschlussqualität in mehreren Szenen.

    Foto: WN/SCP

SVM: Domaschke - Kremer, Puttkammer (30. Vrzogic), Vidovic, Amin - von Haacke, Leugers - Granatowski, Tankulic, Wagner (22. Kleinsorge) - Undav (63. Proschwitz)

SCP: Schulze Niehues - Schweers, Kittner, Borgmann - Menig, Müller (50. Scherder), Klingenburg, Kobylanski, Heinrich - Rühle (72. Hoffmann), Dadashov. - Trainer: Antwerpen

Tore : 0:1 Rühle (54.), 0:2 Klingenburg (57.) - Zuschauer : 9041 - Schiedsrichter : Gasteier (Lahnstein) – Gelb: Tankulic, Leugers, Vidovic – Heinrich, Rühle, Klingenburg

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