Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets Münster mit Rückenwind zum MTV Herzöge Wolfenbüttel

Münster -

Zwei Siege, vier Niederlagen: die Bilanz der WWU Baskets Münster und des MTV Herzöge Wolfenbüttel ist nach sechs Spieltagen identisch. Am Samstag duellieren sich beide Teams in Niedersachsen.

Freitag, 02.11.2018, 17:20 Uhr aktualisiert: 04.11.2018, 15:02 Uhr
Coach Philipp Kappenstein (r.) kann in Wolfenbüttel wieder auf Jojo Cooper bauen, der zuletzt etwas angeschlagen war.
Coach Philipp Kappenstein (r.) kann in Wolfenbüttel wieder auf Jojo Cooper bauen, der zuletzt etwas angeschlagen war. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Ausbeute in fremden Hallen? Bislang und freundlich ausgedrückt: überschaubar. Von den drei Partien auswärts kehrten die WWU Baskets Münster in dieser Saison bisher ohne Punkte zurück, trotz starker Auftritte in Iserlohn und Bochum. „Es ist Zeit für einen Auswärtssieg. Und der ist auch möglich und wäre ideal gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze“, sagt Trainer Philipp Kappenstein vor der Partie am Samstag (18 Uhr) beim MTV Herzöge Wolfenbüttel.

Die Niedersachsen, das Farmteam des Bundesligisten Braunschweiger Löwen, weist nach sechs Spieltagen die gleiche Bilanz (2:4) wie die Baskets auf. Erfolge in Bochum und gegen Bernau ließen aufhorchen, Niederlagen beim Schlusslicht Essen (60:83), in Oldenburg (68:82) oder am vergangenen Wochenende gegen Schwelm (76:86) taten weh. Auffällig: Mit durchschnittlich 18,8 Ballverlusten pro Spiel führen die Herzöge die Statistik der Turnover an – ein Indiz, dass es bei der jungen Mannschaft im Zusammenspiel noch hapert. „Wir wollen versuchen, ihnen viele Aufgaben zu stellen und sie in Bedrängnis zu bringen. Dann bekommen sie nach zuletzt zwei Niederlagen vielleicht Stress“, sagt Kappenstein, der davon ausgeht, dass der MTV nahezu komplett sein wird – schließlich drohen keine Abberufungen von Luis Figge, Dejan Kovacevic oder Niklas Bilski, da Braunschweig erst am Sonntag in der Bundesliga gefordert ist.

„Ich erwarte Wolfenbüttel als physisch sehr starkes Team, das individuell richtig gut sein wird. Aber wir hatten in Iserlohn und Bochum durchaus Siegchancen und können sie uns auch in Wolfenbüttel erarbeiten. Dann sollten wir zupacken. Denn ich denke, dass Auswärtssiege in dieser Liga darüber entscheiden werden, ob man die Playoffs erreicht“, so Kappenstein, der auf den Kader der Vorwoche bauen kann. „Den Bock haben wir hoffentlich mit dem Sieg gegen die BSW Sixers umgestoßen, jetzt wollen wir den Rückenwind mitnehmen.“

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