Sa., 10.11.2018

Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr Die WWU Baskets setzen gegen Oldenburg auf ihre Heimstärke

Nico Funk knickte im Training um – sein Einsatz im Heimspiel gegen Oldenburg ist daher mehr als fraglich.

Nico Funk knickte im Training um – sein Einsatz im Heimspiel gegen Oldenburg ist daher mehr als fraglich. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Zwei Heimsiege haben die WWU Baskets Münster bislang in der Halle Berg Fidel eingefahren, einmal verloren sie in einem Krimi nur knapp. Keine Frage, der Aufsteiger bietet seinem Publikum eine Menge Unterhaltung – und erhält dafür eine Menge Unterstützung. Darauf bauen die Baskets auch gegen Oldenburg.

Von Henner Henning

Es ist schon ein wenig zum Verzweifeln. Als Aufsteiger verkaufen die WWU Baskets Münster ihre Haut in der 2. Liga Pro B Woche für Woche teuer, mit zwei Siegen aus sieben Partien stimmt allein der Ertrag nicht. Mit der nötigen Konstanz über die komplette Spielzeit wären zwei Erfolge mehr möglich gewesen – und damit stünde der Neuling vor der Heimpartie am Samstag (19.30 Uhr) gegen die Baskets Juniors aus Oldenburg nicht so unter Zugzwang.

„Um den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten, benötigen wir den dritten Heimsieg“, sagt Baskets-Trainer Philipp Kappenstein, der aus der Hinrunde „vier, besser fünf Siege“ mit in den zweiten Teil der Saison nehmen will. Und die Begegnung gegen Oldenburg, das mit einem Sieg mehr in den letzten der acht Playoff-Plätze einnimmt, zählt zweifellos zu denen, die Münster gewinnen sollte. Zumal die Talentschmiede des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg bislang auswärts noch ohne Erfolgserlebnis ist.

1639 Zuschauer im Schnitt

Der Gastgeber dagegen feierte seine beiden Siege jeweils in der Halle Berg Fidel, in die in den ersten drei Heimpartien im Schnitt 1639 Zuschauer kamen und für eine außergewöhnlich gute Stimmung sorgten. „Wir werden jeden einzelnen Menschen der Kulisse brauchen, die uns hoffentlich wieder nach vorn peitscht, um eine Siegchance zu haben. Wir wollen das Publikum über Einsatz und Intensität von der ersten Sekunde an hinter uns bringen“, sagt Kappenstein.

Das wird nötig sein gegen die Niedersachsen, die auf einen ausgewogenen Kader zugreifen können. Die Talente mit Bundesliga-Perspektive führen Routiniers wie Ex-Nationalspieler Philip Zwiener oder Shooting Guard Janek Meyer, dazu bereichern der Grieche Spyridon Panou und der US-Flügel Nigel ­Pruitt – er kommt auf 14,4 Punkte im Schnitt – das Aufgebot. „Uns erwartet eine Mannschaft, die sehr aggressiv verteidigen kann, viel presst und sehr variabel spielt“, erklärt Kappenstein, der neben den Langzeitausfällen Kai Hänig und Anton Geretzki wohl auch auf Spielmacher Nico Funk (umgeknickt im Training) verzichten muss.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6178582?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F