Fr., 09.11.2018

Fußball: Westfalenliga Das Duell der Reserven – Preußen Münster meets SV Rödinghausen

T op-Torjäger der Preußen mit sieben Treffern:  André Born (rechts)

Top-Torjäger der Preußen: André Born (rechts) Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Tabellenführer Preußen Münster II duelliert sich am Sonntag mit dem punktgleichen Tabellenzweiten SV Rödinghausen II. Beide Teams haben „Feuer im Hintern“ wie SCP-Coach Sören Weinfurtner sagt.

Von Andre Fischer

Eine kleine Gemeinde nördlich von Bielefeld hat jüngst ein Stück Fußballgeschichte geschrieben. Beim 1:2 gegen die großen Bayern war der SV Rödinghausen ganz nah dran an der Sensation im DFB-Pokal. Der mit Lob überschüttete Viertligist hat sich in wenigen Jahren mit fünf Aufstiegen auf der Landkarte der Republik platziert und gilt als Imageträger für die Region. Und er plant mit Weitsicht, legt elementare Grundlagen. Die U 19 spielt inzwischen in der Junioren-Bundesliga, die Reserve mischt in der Westfalenliga an der Spitze mit. Punktgleich mit Tabellenführer Preußen Münster, am Sonntag Gastgeber für das Duell mit den Ostwestfalen (14.30 Uhr). „Zwei Mannschaften mit Feuer im Hintern“, sagt SCP-Coach Sören Weinfurtner in heller Vorfreude auf das Top-Spiel.

Erster gegen Zweiter – mehr geht nicht. „Wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere am Sonntag kommt“, rührt Weinfurtner die Werbetrommel. Es gab Duelle in der Vergangenheit, da sorgten Preußen-Fans für eine außergewöhnliche Atmosphäre beim Unterbau. „Das hat jeder genossen“, erinnert sich Weinfurner unter anderem an einen Auftritt gegen den 1. FC Gievenbeck, als vornehmlich Drittliga-Anhänger Stimmung machten. Unvergesslich. Die Konstellation an diesem Sonntag würde sogar passen, weil die Jungs von Marco Antwerpen in Großaspach auflaufen. Abwarten, was geht.

Der Respekt vor dem SVR ist auf münsterischer Seite groß. Wächst aber nicht in den Himmel. „Die spielen einen gepflegten Ball, sind offensiv verdammt gefährlich“, sagt Weinfurtner – um selbstbewusst anzuhängen: „Attribute, die auch wir verkörpern.“ Wer Spitze ist, muss sich vor keinem Gegner verstecken.

Den Namen Jonas Burke hat der SCP-Coach indes doppelt unterstrichen. Der junge Mann stammt aus der U 19 des VfL Osnabrück und hat schon neunmal getroffen. „Ihn müssen wir stoppen“, so Weinfurtner. André Born mit sieben Treffern auf SCP-Seite hält dem Vergleich mit dem Top-Torjäger aus der kleinsten Gemeinde im Kreis Herford (knapp 10 000 Einwohner) allerdings stand. Das Gipfeltreffen der zweiten Garden schreibt nach 90 Minuten möglicherweise etliche (neue) Geschichten.



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