Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets sind in Schwelm heiß auf den ersten Auswärtssieg

Münster -

Im fünften Versuch hoffen die WWU Baskets auf den ersehnten ersten Auswärtssieg. Mit den EN Baskets Schwelm haben sich die Münsteraner zu Regionalliga-Zeiten schon einige wilde Duelle geliefert. Trainer Philipp Kappenstein hält einen Erfolg für möglich.

Freitag, 16.11.2018, 14:56 Uhr aktualisiert: 18.11.2018, 13:06 Uhr
Alex Goolsby und die WWU Baskets wollen in Schwelm den ersten Auswärtssieg feiern.
Alex Goolsby und die WWU Baskets wollen in Schwelm den ersten Auswärtssieg feiern. Foto: Wilfried Hiegemann

Vier Mal versuchten die WWU Baskets Münster bislang ihr Glück in fremden Hallen, vier Mal trat der Aufsteiger der 2. Bundesliga Pro B mit leeren Händen die Heimreise an. Dies soll sich nun ändern, das Wiedersehen mit dem alten Bekannten, den EN Baskets Schwelm, am Samstag (19.30 Uhr) will Münster erfolgreich beenden. „Und das ist auch möglich, Schwelm ist schlagbar. Auch wenn es natürlich schwer wird“, sagt Trainer Philipp Kappenstein.

Seine Zuversicht speist der Coach ein wenig auch aus der Vergangenheit. In der letzten Nicht-Aufstiegssaison gewannen die Baskets beide Auswärtsspiele in der Kreisstadt im Ennepe-Ruhr-Kreis – das Terrain ist bekannt und beliebt bei den Münsteranern. „Von der Atmosphäre her ist das sicherlich das coolste Auswärtsspiel“, sagt Kappenstein, dessen Team von einem Fanbus begleitet wird.

Allein in Erinnerung aber schwelgt der Coach nicht, im Hier und Jetzt sieht der ­39-Jährige seine Truppe reif für den ersten Erfolg in der Fremde. „Es muss viel zusammenkommen bei uns, aber wir haben unsere Chance. Schwelms Spielstil ist klar, wir wissen, was zu tun ist“, sagt Kappenstein.

Dabei wird er seinen Schützlingen mit auf den Weg geben müssen, die Kreise der Distanzschützen einzuengen. Die EN Baskets sind die Mannschaft, die am häufigsten ihr Glück jenseits der Dreierlinie sucht – und dabei eine gute Quote (35,9 Prozent) aufweist. Ihr Topspieler Niklas Geske – der 24-jährige frühere A-2-Nationalspieler blickt auf fünf Jahre Bundesliga-Erfahrung zurück – etwa versenkt 40 Prozent seiner Dreier. Die Folge: Geske, den Kappenstein als besten Spieler der Liga bezeichnet, der Ex-Münsteraner Marley Jean-Louis und Co. stellen die zweitstärkste Offensive. „Wir dürfen sie auf keinen Fall heiß laufen lassen und dürfen uns nicht auf ein Run-and-gun-Spiel einlassen. Wir wollen ihnen den Spaß nehmen und können dies mit unserer Verteidigung auch“, sagt Kappenstein. Zum Vergleich: Münster stellt die drittbeste Defensive der Klasse, Schwelm dagegen die drittschlechteste.

Allerdings plagen Münster weiter Personalsorgen. Neben Kai Hänig und Anton Geretzki fallen in Schwelm auch Nico Funk (Sprunggelenk) und Andrej König (Daumen) aus. An der Zuversicht aber ändert dies nichts. Der erste Auswärtssieg soll endlich her.

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