Basketball: Junioren-Bundesliga
Nachwuchs des UBC Münster geht fremd

Münster -

Alles auf Null. Für die SCM/UBC Baskets Münsterland geht es in der Hauptrunde der Junioren-Bundesliga ans Eingemachte – die tollen Ergebnisse aus der Vorrunde zählen nicht mehr.

Freitag, 23.11.2018, 15:40 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 21:36 Uhr
Durchmarsch: Bislang sind Laurenz Neuhaus und die Jungs der Baskets Münsterland in der JBBL ungeschlagen.
Durchmarsch: Bislang sind Laurenz Neuhaus und die Jungs der Baskets Münsterland in der JBBL ungeschlagen. Foto: Peter Leßmann

Wie gewonnen, so zerronnen: Nach sechs zum Teil eindrucksvollen, durch die Bank jedoch erfolgreichen Auftritten in der Junioren-Basketball-Bundesliga müssen die SCM/UBC Baskets Münsterland plötzlich wieder komplett bei Null anfangen. Mit dem Start der Hauptrunde sind alle Ergebnisse aus den Vorrunden gestrichen, aus den jeweils ersten drei Teams der acht Vorrundengruppen wurden vier neue Sechser-Blöcke gebildet, die Teams auf den hinteren vier Plätzen spielen in vier Achter-Gruppen die Abstiegsplätze aus. Das zumindest droht dem Team um Trainerin Marsha Owusu Gyamfi jetzt nicht mehr, dafür bis zum zehnten und letzten Spieltag drei schöne Ausflüge nach Hamburg, wo alle drei neuen Gegner ihre Heimat haben. Doch zum Serienauftakt steht ein Heimspiel auf dem Programm – zumindest theoretisch, in der Praxis indes führt dieser erste Streckenabschnitt in die Märkische Sporthalle nach Hamm. „Am Mittwoch ist die Hauptkorb­anlage in der Pascal-Halle ausgefallen“, berichtet Trainerin Marsha Owusu Gyamfi von drei turbulenten Tagen, in denen im Hintergrund vorweihnachtlich nach einem Platz in der ­Krippe gesucht wurde. Fündig wurde man schließlich beim Kooperationspartner TuS Hamm. „In der Halle hatten wir zumindest schon ein Vorbereitungsspiel absolviert und in den Herbstferien eine Trainingseinheit“, sagt die Trainerin, die ihr Team auch am Freitagabend zum Abschlusstraining in die neue Umgebung bat. „Optimal ist das nicht, aber so ist das Leben. Wenn wir gut spielen, dann gewinnen wir auch in dieser Halle“, lautet die klare Vorgabe gegen die Hamburg Pirates, die zwar nur als Dritte ihrer Vorrundengruppe in die Hauptrunde rutschten, aber qualitativ sehr gut besetzt sind, wie Owusu Gyamfi betont. Ohnehin sei die Zeit der leichten Spiele vorbei, auch der Bramfelder SV und der Gruppenfavorit Sharks Hamburg stellten hohe Hürden da. „Aber im Jugend­bereich muss man da ein, zwei Spiele abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt Owusu Gymafi. Allemal würde ein Sieg zum Auftakt helfen – auch in fremder Halle.

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