Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Respekt ja, Angst nein – WWU Baskets Münster empfangen den SC Rist Wedel

Münster -

Langsam neigt sich die Hinrunde dem Ende entgegen. Zwei Spiele stehen noch auf dem Programm für die WWU Baskets. Am Sonntag kommt der SC Rist Wedel in die Sporthalle am Berg Fidel, eine Woche drauf führt die Reise nach Essen. Dann geht es in die Rückrunde.

Freitag, 23.11.2018, 15:54 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 21:36 Uhr
Zusammen für den fünften Saisonsieg: Die Baskets um (v.l.) Stefan Weß, Andrej König, Leo Padberg, Jojo Cooper und Marco Porcher wollen den Tabellenzweiten Rist Wedel überraschen und damit die eigene Bilanz ausgleichen.
Zusammen für den fünften Saisonsieg: Die Baskets um (v.l.) Stefan Weß, Andrej König, Leo Padberg, Jojo Cooper und Marco Porcher wollen den Tabellenzweiten Rist Wedel überraschen und damit die eigene Bilanz ausgleichen. Foto: Wilfried Hiegemann

So schnell geht das. Gerade einmal neun Wochen sind nach dem Start der 2. Bundesliga Pro B vergangen, da neigt sich die Hinrunde auch schon dem Ende entgegen. So steigt für die WWU Baskets Münster vor dem Duell in Essen am 1. Dezember am Sonntag (18 Uhr) das letzte Heimspiel – und das hat es in sich, gastiert mit Rist Wedel doch der Tabellenzweite am Berg Fidel.

Es riecht nach einem erneuten Basketball-Festtag. In der heimischen Umgebung präsentierten sich die Baskets in den vier Partien als gefährlich für die Gegner, drei Siege sprechen für die Heimstärke des Neulings. Und da dieser in der vergangenen Woche erstmals auch auswärts punktete, ist das Selbstvertrauen noch mehr gewachsen. „Wir haben die Chance, unsere Bilanz auf 50:50 zu stellen. Das wäre auf dem Weg in die Playoffs super“, sagt Trainer Philipp Kappenstein.

Der 39-Jährige aber weiß auch ohne den Blick auf die Tabelle, dass das Unterfangen, den Gast aus der Hamburger Metropolregion zu bezwingen, ein schwieriges wird. Das Team vom spanischen Coach Felix Banobre gehört zu den homogensten der Liga und hat sich schon früh in der Saison gefunden. „Davon profitieren sie, wie die knappen Siege zeigen. Das ist eine Mannschaft mit einer interessanten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, die eine Menge Qualität hat“, erklärt Kappenstein. Kopf von Rist ist Aufbauspieler Mario Blessing, der mit 10,5 Zählern im Schnitt ebenso zweistellig punktet wie der amerikanische Power Forward Ryan Logan (14,8), der litauische Center Aurimas Adomaitis (14,1), Lars Kamp (13,7) oder Malo Valerien (11,7). Dazu kommen die Youngsters Justus Hollatz, Marius Behr und Osaro Igbineweka, die per Doppel­spielrecht auch für den Pro-A-Ligisten Hamburg Towers auflaufen. „Wedel spielt sehr flexibel und hat unheimlich viel Zug zum Korb. Wir ­müssen versuchen, das Rebound-Verhältnis ausge­glichen zu gestalten, sie von den Brettern fernzuhalten und sie zu Fehlern zwingen. Dann haben wir eine ­Chance, eine Übermannschaft ist Wedel nämlich nicht. Ich erwarte ein sehr intensives Duell“, sagt Philipp Kappenstein.

Respekt ja, Angst nein. Warum auch, schließlich ­haben sich die Baskets in der ausgeglichenen Liga einen Namen gemacht. Unterstützung, den Ruf weiter aufzupolieren, bekommen die Baskets nicht nur von den Rängen (1517 Zuschauer im Schnitt sind mit Abstand Liga-Bestwert), auch auf die zuletzt angeschlagenen Nico Funk und Andrej König können sie setzen. Die Voraussetzungen passen für das Hinrunden-Heimfinale in Münster.

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