Basketball: 2. Liga Pro B
Die WWU Baskets Münster präsentieren sich als defensivstarke Einheit

Münster -

Mit drei Siegen in Serie haben die WWU Baskets Münster endgültig bewiesen, dass sie in der 2. Liga Pro B angekommen sind. Der Neuling mischt mit in der ausgeglichenen Spielklasse, liegt einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde absolut im Soll – auch dank der bärenstarken Defensive.

Dienstag, 27.11.2018, 16:52 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 17:56 Uhr
Münsters Jojo Cooper in Aktion.
Münsters Jojo Cooper in Aktion. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster sind derzeit in der 2. Liga Pro B das Team der Stunde. Der 67:61-Erfolg vom Sonntag gegen den SC Rist Wedel war der dritte Erfolg am Stück, kein anderer Klassenkonkurrent fuhr zwischen dem achten und zehnten Spieltag die optimale Ausbeute ein. Mit Blick auf die Tabelle war die Serie aber auch immens wichtig, trennen den Tabellendritten VfL SparkassenStars Bochum und die Dresden Titans als Vorletzte aktuell nur zwei Siege. „Die Liga liegt unglaublich eng beisammen. Daher müssen wir hungrig bleiben“, sagte Trainer Philipp Kappenstein direkt nach dem Sieg gegen Wedel.

Ihren ersten Heißhunger haben die Baskets in den vergangenen Wochen vorerst gestillt, satt aber ist keiner. Der Neuling hat sich nach anfänglichen Problemen, als oft eines der vier Viertel missglückte und die Konstanz über die kompletten 40 Minuten fehlte, freigeschwommen im neuen sportlichen Umfeld.

Basketball - Pro B: WWU Baskets Münster - SC Rist Wedel

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  • Basketball - Pro B: WWU Baskets Münster - SC Rist Wedel Foto: Jürgen Peperhowe
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Fünf Siege hatte Kappenstein nach der Hinrunde angepeilt, um für das Erreichen der Playoffs eine gute Ausgangslage zu haben. Fünf Siege hat Münster schon vor dem Hinrunden-Abschluss am Samstag (19.30 Uhr) bei ETB Wohnbau Baskets Essen auf der Habenseite. „Wir stehen jetzt bei einer Bilanz von 50:50 und wollen mit einem Ausrufezeichen in ­Essen die Hinrunde abschließen. Das wäre an­gesichts der Verletzungs­probleme, die wir hatten und auch noch haben, überragend. Man kann sagen, dass wir angekommen sind“, erklärte Kappenstein.

Cooper: „Machen weiter Fortschritte“

Grund für den Aufschwung ist zum einen die bärenstarke Defensive. 750 zugelassene Punkte sind der drittbeste Wert der Liga, reihenweise beißen sich mittlerweile die Gegner an Münster ­Verteidigung die Zähne aus. „Wir verteidigen momentan überragend, sind als Mannschaft einfach stabil und wissen, worauf wir uns verlassen können“, sagte Kappenstein, dem sein Spielgestalter zustimmt. „Wir arbeiten unheimlich hart im Training und im Match. Das zeichnet uns aus. Wir sind immer noch im Prozess und machen weiter Fortschritte“, erklärte Baskets-Aufbau Jojo Cooper, der den Zusammenhalt im Team als weiteren Faktor ausmacht. „Wir haben eine große Identifikation und kommen als Brüder zusammen. Das hilft uns sehr.“

Der Spirit als Trumpf, dazu ein ausgewogener Kader, der die Langzeitausfälle von Kai Hänig und Anton Geretzki bislang kompensieren kann und der sportlich nur schwer auszurechnen ist. Zuletzt war es der zuvor oft glück­lose Marco Porcher, der dem Spiel gegen den Tabellenzweiten Wedel mit 14 Punkten seinen Stempel aufdrückte – und damit wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Baskets das Team der Stunde bleiben.

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