Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets wollen Lok Bernau Dampf machen

Münster -

Der Aufsteiger stellt weiter das Team der Stunde. Eine Rechnung haben die WWU Baskets Münster aber noch offen. Im Hinspiel bei Lok Bernau waren sie chancenlos. Zu Hause setzen sie nun darauf, dass sich die Dinge schnell drehen.

Freitag, 14.12.2018, 17:02 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 17:12 Uhr
Verletzte sich gegen Rist Wedel und ist gegen Lok Bernau ein Wackelkandidat: Leo Padberg
Verletzte sich gegen Rist Wedel und ist gegen Lok Bernau ein Wackelkandidat: Leo Padberg Foto: Jürgen Peperhowe

 Die Historie der WWU Baskets in der 2. Liga Pro B ist noch kurz und überschaubar. So sind die zahlreichen Höhepunkte erfreulich leicht abrufbar im Kurzzeitgedächtnis abgespeichert – allerdings reichte die Zeit auch noch nicht, um Gras über die seltenen Rückschläge wachsen zu lassen. Beispielsweise über den zweiten Spieltag der laufenden Saison, als Lok Bernau im ICE-Tempo über den Aufsteiger aus Münster hinwegrollte. 92:76 hieß es nach 40 aus Baskets-Sicht bitteren Minuten. Es war die erste von bislang fünf Niederlagen, aber die einzige, bei der die Baskets tatsächlich nie für einen Sieg in Frage kamen.

„Das war deutlich“, erinnert sich auch Coach Philipp Kappenstein an diesen schwarzen Samstagabend im tiefsten Brandenburg. „Das ist eine Mannschaft mit großer Qualität“, sagt der 39-Jährige und hat die Bernauer Mischung aus altgedienten und künftigen Bundesliga-Spielern sogar ganz weit oben auf der Liste der potenziellen Titelkandidaten.

Allerdings machte die Lok bislang vor allem im eigenen Bahnhof Dampf, 5:2 lautet die Heim-Bilanz. In der Fremde landete das Team dagegen meist auf dem Abstellgleis – erst eine von fünf Begegnungen konnte auswärts gewonnen werden – und die Baskets haben natürlich nicht vor, am Samstag (19.30 Uhr, Berg Fidel) das zweite Erfolgserlebnis der Reisegruppe um Trainer René Schilling zuzulassen.

„Fünf Siege in Folge geben uns reichlich Motivation – und die offene Rechnung aus dem Hinspiel steht auch noch aus“, schickt Kappenstein eine deutliche Kampfansage an das Farmteam von Alba Berlin. Allerdings gehen die Baskets natürlich auch in dieses Spiel nicht ganz sorgenfrei. Leo Padberg und Malcolm Delpeche hatten am vergangenen Samstag schmerzhafte Erfahrungen mit ihren Gegnern gesammelt – und tauchten seither nicht mehr im Training auf. „Ich hoffe, dass sie am Samstag zumindest helfen können. Bei 100 Prozent werden sie aber sicher nicht sein“, so Kappenstein. Dafür meldete sich Anton Geretzki früher als erwartet zurück im Mannschaftstraining – und ist für Samstag schon wieder eine echte Option.

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