Basketball: 2. Liga Pro B
Kollektiver Höhenflug der WWU Baskets und des UBC

Münster -

Es läuft wie am Schnürchen für die WWU Baskets Münster. Sechs Siege in Serie, Tuchfühlung zum Spitzenreiter – und das als Aufsteiger. Nun geht‘s zum Top-Spiel beim Tabellenführer aus Hamburg. Und im Windschatten schreiben auch andere UBC-Teams und -Talente Erfolgsgeschichten.

Montag, 17.12.2018, 16:08 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 12:42 Uhr
Zuletzt lachen ist die Stärke der WWU Baskets: Hier jubeln Jojo Cooper (v.l.), Marco Porcher und Jan König.
Zuletzt lachen ist die Stärke der WWU Baskets: Hier jubeln Jojo Cooper (v.l.), Marco Porcher und Jan König. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war eine kurze Eingewöhnungsphase für die WWU Baskets Münster in der neuen Liga und der neuen Halle. Nach der ersten kompletten Halbserie und mittlerweile 13 Spieltagen ist der Aufsteiger in der 2. Bundesliga Pro B und in der Großsporthalle am Berg Fidel nicht nur angekommen, sondern fühlt sich dort offenkundig pudelwohl – ein Zustand, der sich auch in der aktuellen Tabelle nachlesen lässt. Hier belegt der Neuling inzwischen Rang vier, nur zwei Zähler hinter Liga-Primus Rist Wedel.

Es läuft bei den Baskets. Die Komfortzone hat das Team um Trainer Philipp Kappenstein allerdings noch nicht bezogen – und hegt auch keinerlei Ambitionen in diese Richtung. Die Baskets bleiben unter Strom: Von alleine geht nichts, mit viel Engagement und Leidenschaft aber nahezu alles. Das wissen ganz offensichtlich auch die Fans zu schätzen: Mit den 1378 Besuchern vom Samstag im Spiel gegen Lok Bernau knackten die Baskets im siebten Heimspiel die 10 000er-Marke. Sie stehen damit in der Publikumstabelle meilenweit vor den elf Ligakonkurrenten – und finden auch in der Südstaffel kein Team mit auch nur annähernd vergleichbaren Werten.

Am kommenden Samstag feiern die Münsteraner in Hamburg beim Spitzenreiter den würdigen Jahresabschluss und wollen beim Tabellenführer die Serie von sechs Siegen in Folge weiter ausbauen. Die münsterischen Zuschauer können die Partie sogar live und in Farbe verfolgen: Sportdeutschland.tv überträgt die Partie aus der altersschwachen Steinberghalle in voller Länge. Die Mannen aus Rist haben die Partie zum „Rist-mas-Game“ erklärt und versprechen einen sportlichen Höhepunkt zum Fest – offensichtlich nimmt auch die Konkurrenz den Aufsteiger aus Westfalen mittlerweile sehr ernst.

Der Höhenflug seines Flaggschiffs beflügelt aber ganz offensichtlich auch den kompletten UBC Münster, der am Wochenende den ersten Sieg der zweiten Mannschaft in der zweiten Regionalliga bejubeln durfte und sowohl bei den Damen als auch bei den Herren prestigeträchtige Derbysiege in der Oberliga feierte: Die dritte Mannschaft setzte sich mit 80:75 gegen Westfalia Kinderhaus durch, die Damen siegten gegen den Lokalrivalen ebenfalls (48:44).

Positive Nachrichten liefert auch die Nachwuchsabteilung, die mehrfach das Interesse der Auswahltrainer geweckt hat. Derzeit sind Nico Funk und Erik Brummert unter Leitung des DBB-Trainerstabs um Patrick Femerling bei einem U-18-Nomnierungs-Lehrgang am Olympiastützpunkt in Heidelberg im Einsatz. U-16-Talent Max Schell war in seiner Altersklasse ebenfalls berufen, musste aber aus gesundheitlichen Gründen absagen.

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