Fußball: 3. Liga
Antwerpen fordert neuen Mut – Preußen Münster im munteren Testreigen

Münster -

Der erste Test in Leverkusen verlief ordentlich. Am Samstag geht es nun gegen den Ligakonkurrenten Fortuna Köln. Die Preußen rüsten sich für den Auftakt in Jena.

Montag, 14.01.2019, 16:51 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 12:08 Uhr
Auf ein Neues: Kölns Benjamin Pintol (links) und Münsters Philipp Hoffmann könnten, wie schon im Dezember, am Samstag in Billerbeck wieder aufeinandertreffen.
Auf ein Neues: Kölns Benjamin Pintol (links) und Münsters Philipp Hoffmann könnten, wie schon im Dezember, am Samstag in Billerbeck wieder aufeinandertreffen. Foto: Jürgen Peperhowe

Viel Zeit bleibt nicht. Nach dem Trainingsstart am Dreikönigstag und der ersten Testpartie gegen Bayer Leverkusen (2:4, Tore: Philipp Hoffmann und Cyrill Akono) steuert der SC Preußen Münster bereits auf die Generalprobe am kommenden Samstag um 14 Uhr in Billerbeck zu. Dann geht es gegen den Mitbewerber aus der 3. Liga, Fortuna Köln, auf der Anlage am Helker Berg. Eine Woche später steht bereits die erste Punktpartie des Jahres an beim FC Carl Zeiss Jena.

Montag und Dienstag absolvieren die Preußen die fast schon obligatorische Leistungsdiagnostik. Mittwoch und Donnerstag folgen jeweils zwei Trainingseinheiten, ehe schon am Freitag der Fokus auf die Testpartie gegen die Fortuna gelegt wird. Mit der Truppe aus Köln machte die Elf von Trainer Marco zum Saisonstart beim 4:1-Auwärtserfolg im Südstadion gute Erfahrungen, die sich im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2018 beim 0:2 komplett in die andere Richtung drehten. Natürlich nur deshalb, weil beide Drittliga-Partien bestritten sind, treffen sich Münster und Köln zum ­Kräftemessen in Billerbeck.

SCP-Coach Marco Antwerpen und sein Kader wohnten natürlich der Jahreshauptversammlung (JHV) am Sonntag in der Mensa am Ring bei. Es gab wohlwollenden Applaus für die Spieler, die über weite Strecken in der ersten Saisonhälfte überzeugten. Sportchef Malte Metzelder hob bei der Aussprache die positive Entwicklung hervor. „Kompliment an das Trainerteam, Marco hat einen guten Job gemacht“, sagte er. Öffentlich wurde dabei auch, dass in der laufenden Saison die Personalkosten um rund 650 000 Euro gesenkt worden waren. Nach 3,629 Millionen Euro in der Spielzeit 2017/18 wird beim SCP aktuell mit einem Personalposten von 2,977 Millionen Euro gearbeitet. Auch das wurde deutlich bei der JHV: Es wird kein frisches Geld für Wintertransfers geben.

Und auch die wichtigste Entscheidung im Bereich des Drittliga-Teams lässt weiter auf sich warten: Die Ge­ spräche über eine Vertragsverlängerung von Trainer Mar­co Antwerpen. Beide Seiten verhalten sich bislang außerordentlich reserviert, Wasserstandsmeldungen gibt es keine. Metzelder verweist auf die bislang noch nicht in Stein gemeißelten Budgetzahlen für 2019/20. Antwerpen seinerseits wartet, auch in dem Gefühl, in den letzten zwölf Monaten einen guten Job beim SCP abgeliefert zu haben. Im Klartext: eine eindeutige Hängepartie.

Zum Sport: Der Fußballlehrer will sein Team, nach zuletzt vier Niederlagen in Serie in Jena wieder auf den Punkt bringen. Gerade am Defensivverhalten wurde intensiv gearbeitet, zu viele einfache Gegentore kassierte der SCP im Advent. Und, so das Mantra für den Start in der Fußballjahr 2019 von Antwerpen: „Wir wollen mutig sein, unser Spiel offensiv und attraktiv. Auf dem Feld wollen wir viel unterwegs sein. Damit soll in Jena angefangen werden.“►  Personal: Martin Kobylanski, Tobias Rühle und Tobias Warschewski melden sich aus dem Lazarett zurück. Sorgen bereiten dagegen die angeschlagenen René Klingenburg und Jannik Borgmann. Moritz Heinrich hat sich zudem einen grippalen Infekt eingefangen und macht nun Pause

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