Basketball: 2. Liga Pro B
Der Berg ruft: WWU Baskets bitten wieder zum Spektakel

Münster -

Der Berg ruft: Am Samstagabend ist wieder Party-Time am Berg Fidel. Die Baskets empfangen die Sparkassenstars aus Bochum – und haben noch eine Rechnung zu begleichen. In Bochum setzte es in der Hinrunde eine Niederlage ...

Freitag, 18.01.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 13:32 Uhr
Hier fliegen regelmäßig die Löcher aus dem Käse. Wenn die Baskets am Berg Fidel auf Korbjagd gehen, ist Spektakel angesagt.
Hier fliegen regelmäßig die Löcher aus dem Käse. Wenn die Baskets am Berg Fidel auf Korbjagd gehen, ist Spektakel angesagt. Foto: Jürgen Peperhowe

Der 3. November ist eigentlich keiner der so unauffälligen Tage im Kalender. 1914 wird der Büstenhalter in den USA von Mary Phelps Jacob patentiert. Kraftpaket und Rocky-Widersacher Dolph Lundgren wird 1957 geboren. 1992 gewinnt der Demokrat Bill Clinton die Präsidentschaftswahlen in den USA gegen den Amtsinhaber George Bush und den unabhängigen Kandidaten Ross Perot. Reicht? Nein, das noch: Am 3. November 2018 verlieren die WWU Baskets ihr Auswärtsspiel in Wolfenbüttel mit 72:81 – auch so ein Datum mit wachsendem Erinnerungswert, denn es sollte die letzte Niederlage des Aufsteigers innerhalb der regulären Spielzeit in diesem Jahr sein. Es folgen bis zum Jahreswechsel sechs Siege und eine Niederlage nach Verlängerung beim Spitzenreiter in Rist Wedel. Im neuen Jahr siegen die Baskets munter weiter und klettern auf den zweiten Tabellenplatz. Das Team um Trainer Philipp Kappenstein hat sich in der zweiten Liga Pro B offensichtlich bestens eingelebt und sieht auch dem nächsten Spitzenspiel gegen die Sparkassenstars aus Bochum (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) mit gewachsenem und vor allem gesundem Selbstbewusstsein entgegen.

„Wir wollen natürlich unsere Siegesserie fortsetzen“, sagt Philipp Kappenstein, zumal die Buchhaltung der Baskets in der Jahresbilanz noch einen der wenigen offenen Posten entdeckt hat: Das Hinspiel in Bochum verlor Münster mit 77:87, die Korbjäger aus dem Revier schulden Münster demnach noch einen Sieg. Die Rechnung soll also mit Unterstützung des Party-Publikums in der Halle beglichen werden. Auch, wenn es schwer wird, wie Kappenstein wie immer – aber wohl auch wie immer zurecht – betont.

Der Baskets-Coach weiß natürlich um die Ausgeglichenheit der Liga im Allgemeinen, aber auch um die Qualitäten der Bochumer im Besonderen. „Individuell überragend besetzt, vielleicht sogar als das personell beste Team der Liga“, hievt Kappenstein den Gegner in die ungeliebte Favoritenstellung.

Personell hat Bochum in der kurzen Winterpause noch einmal aufgerüstet und mit Center Adrian Lind einen neuen langen Mann an Bord geholt, der die eta­blierten Leistungsträger um den Spanier Albert del Hoyo weiter verstärken und den Tabellendritten nach einem verpatzten Jahresstart zwei Niederlagen in Folge zurück auf die Erfolgsspur bringen soll.

Aber auch Kappenstein kann personell aus dem Vollen schöpfen. Alle Stammspieler haben eine störungsfreie Trainingswoche absolviert und sind heiß auf und fit für das nächste Samstagsabend-Spektakel am Berg Fidel. Allemal wird es wieder spannend, und die Baskets werden alles daran setzen, dem 3. November 2018 sein Alleinstellungsmerkmal zu bewahren.

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