Sparda-Münster-City-Triathlon
Facelifting bei Tri Finish Münster

Münster -

Am 14. Juli geht der Sparda-Münster-City-Triathlon in seine zwölfte Runde. Das Organisationsteam hat indes neue Gesichter bekommen. Und klargestellt: Ein Bundesligarennen gibt es 2019 nicht.

Mittwoch, 23.01.2019, 20:12 Uhr aktualisiert: 27.01.2019, 17:46 Uhr
Münster, das Rennen mit Gänsehautgarantie. Das Organisationsteam hat sich derweil neu aufgestellt. Holger Fritze, Tobias Heide und Julian Donnermeyer (von links) stehen nun in der ersten Reihe – auch zur Freude von Ute Cewe, Leiterin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank West (kleines Foto).
Münster, das Rennen mit Gänsehautgarantie. Das Organisationsteam hat sich derweil neu aufgestellt. Holger Fritze, Tobias Heide und Julian Donnermeyer (von links) stehen nun in der ersten Reihe – auch zur Freude von Ute Cewe, Leiterin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank West (kleines Foto). Foto: Matthias Ahlke/André Fischer

Altes ist vertraut. Altes ist sicher. Leben heißt aber in erster Linie Veränderung. Abschied nehmen von lieb gewonnen Routinen – die Komfortzone verlassen. Oder einen Strukturwandel vollziehen. Selbst wenn er manchmal wehtut. Den haben die Verantwortlichen bei Tri Finish Münster in den vergangenen Wochen auf den Weg gebracht. Das Organisationsteam für den Sparda-Münster-City-Triathlon (SMCT) hat sich einem Facelifting unterzogen. Vorsitzender Tobias Heide, der stellvertretende Geschäftsführer Holger Fritze und Julian Donnermeyer haben die zweite gegen die erste Reihe getauscht. Eine unabding­bare Veränderung, weil Kräfte wie Daniel Mehring, Stephanie Fritze und die Brüder Jakob und Johann Hensel sich beruflich verändert haben, Martin Epkenhans und Hanna Helmig das Zepter weiterreichen wollten.

Startplätze gewinnen

Der Reiz des Triathlons liegt in den drei unterschiedlichen Disziplinen begründet. Mit seiner wunderbaren Komplexität ist er mehr als nur irgendein Freizeitsport. Münster stellt mit gleich zwei Bundesligisten eine Hochburg des Dreikampfes. Fest verankert ist seit vielen Jahren der Sparda-Münster-City-Triathlon. Vor beeindruckender Hafenkulisse gehen in jedem Sommer mehr als 1000 Aktive über die Volksdistanz, die olympische Strecke und in der Staffel an ihre Grenzen und lassen sich von der einzigartigen Atmosphäre am Kreativkai mitreißen. Am 14. Juli hebt sich der Vorhang nun schon zum zwölften Mal. Unsere Zeitung verlost für das Event von Tri Finish Münster zwei Startplätze. Wählen Sie Telefon 01 37/8 22 70 20 56. Nennen Sie das Stichwort „Triathlon“, Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 27. Januar. Die Teilnahme am Gewinnspiel selbst kostet 0,50 Euro pro Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, mobil abweichend. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

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„Klar ist das ein Einschnitt. Wir sehen das aber auch als Chance“, sagt Fritze – mit 33 Jahren der Älteste im Dreier-Bunde. Nägel mit Köpfen wurden bereits in Sachen Bundesligarennen gemacht: die Profis bleiben am 14. Juli draußen. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf Münster und dem Breitensport. Die Anfrage seitens der Deutschen Triathlon-Union (DTU) lag dem Verein nach zwei grandiosen Ausrichtungen zwar vor, „aber wir haben uns bewusst dagegen entschieden“, sagt Heide – mit einem lachenden und weinenden Auge. „Wir glauben, dass es für die neuen Leute eine zu große Herausforderung darstellt, das Event zu stemmen. Es ist nicht so, dass wir es nicht wollten“, sagt Fritze. Der hinzufügt: „Wir haben ein tolles Verhältnis zur DTU. Ich will nicht ausschließen, dass wir es zu einem späteren Zeitpunkt wieder wuppen.“

Beim Namensgeber und Hauptsponsor, der Sparda-Bank West, können sie damit durchaus leben: „Unser Herzstück ist Münster. Die hiesige breite Masse wollen wir in erster Instanz an­sprechen“, sagt Ute Cewe, Leiterin Unternehmens­kommunikation. Nach diesem Jahr läuft die Partnerschaft aus – nur auf dem Papier. Beide Parteien werden in den kommenden ­Monaten zwecks einer weiteren, dauerhaften Kooperation Gespräche führen. Es ist kein Geheimnis, dass ein ­Triathlon in dieser Größe schon mal mit einer sechsstelligen Summe im Etat verankert ist.

Ein positiver Nebeneffekt ohne Bundesliga: 200 zusätzliche Startplätze, 100 für die Volksdistanz, 100 für die Olympische Strecke stellt der Veranstalter in Aussicht. Auch die werden am 1. Fe­bruar rasend schnell ver­geben sein, wenn sich das Anmeldefenster öffnet. Weitere Interessierte können im Anschluss über eine Warteliste nachrücken.

► Helfer werden auch 2019 dringend gesucht. Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich unter helfer@sparda-muenster-city-triathlon.de melden.

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