Fußball: 3. Liga
Karlsruhe laut Umfrage Favorit – Preußen-Akteur Klingenburg „wertvoll“

Aus der aktuellen Trainerumfrage in der 3. Liga gehen die Preußen nach der Schwächeperiode im Dezember natürlich nicht mehr als Mitfavorit hervor. Immerhin taucht der Name von René Klingenburg unter den wertvollsten Mittelfeldspielern auf.

Donnerstag, 24.01.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 25.01.2019, 16:54 Uhr
Wird von den anderen Trainern der 3. Liga hoch eingeschätzt: Münsters Rene Klingenburg (Mitte). Martin Kobylanski gehört auch zu den Top-Akteuren.
Wird von den anderen Trainern der 3. Liga hoch eingeschätzt: Münsters Rene Klingenburg (Mitte). Martin Kobylanski gehört auch zu den Top-Akteuren. Foto: Jürgen Peperhowe

Eintracht Braunschweig ist zwar für die Mehrheit der Trainer der 3. Liga die mit Abstand größte Enttäuschung des bisherigen Saisonverlaufs. Doch abgeschrieben haben die Fußballlehrer den Ex-Zweitligisten dennoch nicht. In einer anonymen Umfrage, an der sich 13 aktuelle Trainer beteiligten, wurde die Eintracht nur fünfmal als Absteiger genannt. Genauso oft wurde der VfR Aalen, die SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und Carl Zeiss Jena der Absturz vorausgesagt. Außerdem erwähnt: Energie Cottbus, der SV Meppen und der FSV Zwickau.

Aufstiegsanwärter Nummer eins ist nach dem Voting der Trainer nicht der aktuelle Spitzenreiter. Der VfL Osnabrück (neun Stimmen) wurde seltener genannt als der Karlsruher SC (13) und der derzeitige Dritte KFC Uerdingen (11). Mit einem Aufstieg der SpVgg Unterhaching – von einer Mehrheit als bisher größte positive Überraschung bezeichnet – rechnen fünf Fußballlehrer.

Das größte Talent der 3. Liga ist für die Trainer der Hachinger Außenbahnspieler Luca Marseiler (21). Mehrfach genannt wurde der Außenverteidiger Dominik Schad (21) vom 1. FC Kaiserslautern. Knapp vor seinem Teamkollegen Anton Fink (31) gewann der Karlsruher Abwehrchef David Pisot (31) die Abstimmung „Wertvollster Routinier“.

Die Trainer wurden außerdem nach den besten Spielern in einzelnen Positionsbereichen gefragt. Bei den Torhütern gab es ein totes Rennen zwischen dem Ex-Preußen Nils Körber (22, Osnabrück), Kevin Broll (23, Großaspach) und Benjamin Uphoff (25, KSC).

Bei der Frage nach dem besten Innenverteidiger setzte sich Marc Endres (27, Unterhaching) vor Kevin Kraus (26, Lautern) und Oliver Hüsing (25, Hansa Rostock) durch. Auf dieser Position wurden die meisten verschiedenen Spieler aufgerufen. Bester defensiver Mittelfeldspieler ist nach dem Urteil der teilnehmenden Trainer Lucas Hufnagel (24, Unterhaching) vor Marvin Wanitzek (25, KSC) und Ulrich Taffertshofer (26, Osnabrück). Meistgenannter offensiver Mittelfeldspieler ist Sascha Bigalke (29, Unterhaching) vor René Klingenburg (25, Preußen). Der Neuzugang der Münsteraner war bereits im Fachmagazin „Kicker“ zum besten zentralen offensiven Mittelfeldspieler der ersten Saisonhälfte gekürt worden. In dieser Wertung landete zudem Klingenburgs Teamkollege in Reihen des SCP, Martin Kobylanski, auf Rang zwei.

Auf den Außenbahnen wurden in der Defensive Christian Dorda (30, Uerdingen) – vor Phillipp Steinhart (26, 1860 München) – und in der Offensive Daniel-Kofi Kyereh (22, SV Wehen Wiesbaden) am häufigsten erwähnt. Die meisten Punkte bei den Stürmern sammelte Stephan Hain (30, Haching) klar vor Manuel Schäffler (29, Wiesbaden).►  Hinweis: Die Umfrage ist ein Gemeinschaftsprodukt von regionalen Tageszeitungen im „Netzwerk 3. Liga“.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6343545?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker