Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets haben in Dresden das nächste Zwischenziel im Visier

Münster -

Der Lauf der WWU Baskets hält an und hat den Neuling auf Platz eins geführt. Bei den Dresden Titans bietet sich nun die Chance, die aktuell optimale Ausgangslage abzusichern. Viele Punkte sind in Sachsen allerdings nicht zu erwarten.

Freitag, 01.02.2019, 15:44 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 17:56 Uhr
Geht es dort entlang zum nächsten Sieg? Trainer Philipp Kappenstein (r.) und Alex Goolsby wollen mit den in Bestbesetzung antretenden Baskets in Dresden gewinnen.
Geht es dort entlang zum nächsten Sieg? Trainer Philipp Kappenstein (r.) und Alex Goolsby wollen mit den in Bestbesetzung antretenden Baskets in Dresden gewinnen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der 22. September 2018 war der erste Feiertag der aktuellen Saison für die WWU Baskets Münster. Der Aufsteiger hatte in einer bis zum letzten Angriff umkämpften Partie die Dresden Titans vor 1500 Zuschauern mit 63:61 bezwungen und damit am ersten Spieltag gleich einmal ein Zeichen gesetzt. Was damals und auch vier Wochen und vier Niederlagen später keiner ahnte: Es war nur der Anfang einer bis heute andauernden Erfolgsserie, mit der die Baskets bis auf Rang eins der 2. Liga Pro B gestürmt sind. Diese Platzierung will Münster beim Wiedersehen mit den sächsischen Titanen verteidigen und damit die Ausgangslage für die Playoffs weiter aufhübschen.

„Unser nächstes Zwischenziel ist, uns das Heimrecht für die Playoffs zu sichern“, sagt Trainer Philipp Kappenstein. Drei der vier ausstehenden Partien der Hauptrunde gilt es dafür zu gewinnen. Der erste Sieg soll am besten schon am Sonntag (16 Uhr) in der Dresdner Margon-Arena – auch Heimstätte des Volleyball-Erstligisten Dresdner SC – gelingen.

Nach zuletzt drei Erfolgserlebnissen am Stück inklusive der erfolgreichen Aufholjagd am vergangenen Sonntag bei den BSW Sixers gehen die Baskets mit einem gesunden Selbstbewusstsein die „schwere Aufgabe“ (Kappenstein) an. Die Titans stehen als Zehnter derzeit unter dem Strich und brauchen für die Playoff-Qualifikation schon fast zwingend einen Sieg. Dabei setzt der Gastgeber auf seine Bilanz zu Hause (7:2), die im krassen Gegensatz zur Auswärtsschwäche (1:8) steht. „Wir treffen auf die Heimversion der Titanen. Wir werden uns auf ein sehr, sehr physisches Spiel gefasst machen, das von der Defensive geprägt wird“, so Kappenstein. Klar, schließlich stellt Dresden um US-Neuzugang Julian Scott (18,8 Punkte im Schnitt) aktuell die beste Verteidigung der Liga, die münsterische Defense wird als drittbeste der Klasse gelistet. „Das wird bestimmt kein High-Scoring-Game, sondern eher wie im Hinspiel ein Kampf.“

Da kann es nur von Vorteil sein, dass die Baskets wie in der Vorwoche schon am Samstag nach Sachsen reisen und sich nach einem sonntäglichen Warm-up dann möglichst frisch in der Margon-Arena präsentieren können. Gelingt dies, könnte der 3. Februar der nächste Feiertag werden.

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