Hockey: Oberliga
THC-Frauen feiern Aufstieg, Männer haben alle Chancen nachzuziehen

Münster -

Die Frauen haben ihr Meisterstück schon gemacht, die Männer können aus eigener Kraft nachziehen. Die laufende Hallensaison kann eine ganz besondere für den THC Münster werden, der am Sonntag einen 6:2- und dann einen 8:2-Sieg gegen Uhlenhorst Mülheim III feierte.

Montag, 11.02.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 20:58 Uhr
Glückliche Aufsteiger: Die THC-Damen um das Trainerduo Jan Becker (l.) und Florian Korte sind Oberliga-Meister.
Glückliche Aufsteiger: Die THC-Damen um das Trainerduo Jan Becker (l.) und Florian Korte sind Oberliga-Meister. Foto: Wilfried Hiegemann

Der 10. Februar hat im Kalender der Hockey-Abteilung des THC Münster nun den Status eines Feiertages. Am Sonntag machten nicht nur die ersten Damen mit dem 6:2 (1:1) im Spitzenspiel gegen Uhlenhorst Mülheim III den Aufstieg in die Regionalliga perfekt, auch die Zweitvertretung ist nach dem 5:0 (4:0) beim HTC Kupferdreh vorzeitig Meister der Verbandsliga und rückt in die Oberliga nach. Und ein zweiter Feiertag könnte am kommenden Sonntag folgen, nachdem die THC-Herren durch das klare 8:2 (2:0) gegen Uhlenhorst Mülheim III die Oberliga-Tabellenführung übernommen haben und damit weiter im Meisterschaftsrennen sind.

„Ein bisschen haben wir schon gefeiert. Die große Aufstiegsparty folgt dann hoffentlich mit den Herren zusammen“, sagte Marja Quester, die beim Erfolg gegen Mülheim einmal traf und mit ihren Teamkolleginnen die Geduldsprobe meisterte. Denn am Anfang entwickelte sich gegen den Verfolger aus Mülheim eine enge Partie, in der Münster nach wenigen Minuten in Rückstand geriet. Doch Franziska Hansen glich mit dem ersten ihrer drei Tore noch vor der Pause aus, nach der die Gastgeberinnen klare Fakten schufen und damit Ani Behrend – sie hat ihr Studium beendet und verlässt Münster – nach sechs Jahren beim THC gebührend verabschiedeten. Behrend selbst sagte mit einem Treffer „Tschüss“, dazu war Lili Achterwinter erfolgreich.

Das, was die Damen geschafft haben, wollen nun auch die Herren vom Dingbängerweg schaffen: den Sprung in die Regionalliga. Die Chancen wahrte das Team von Spielertrainer Moritz Paar, den Elias Gövert an der Seitenlinie als Coach unterstützt, durch den klaren Erfolg gegen Uhlenhorst, das wie THC und der VfB Hüls nun bei 21 Punkten steht. Ein Herzschlagfinale ist garantiert, zumal Münster in Hüls zum Saisonabschluss gefordert ist. „Die Sache ist ganz einfach: Gewinnen wir, steigen wir auf“, sagte Paar, der gegen Mülheim „eine überragende Mannschaftsleistung“ sah. „Wir haben unglaublich diszipliniert gespielt, haben defensiv einen super Job gemacht und offensiv unsere Chancen genutzt“, erklärte Paar, der wie Fabian Schomann und Jan Becker zweimal einnetzte und dazu über die Tore von Louis Schuchmann und Alexander Weiß jubelte. Eine starke Partie lieferte auf Anhieb Torhüter Alexander Glees, der einsprang und tolle Paraden zeigte. Einzig bei den Gegentreffern zum 1:3 und 2:7 war er chancenlos, die aber fielen nicht ins Gewicht. Die Chance auf einen zweiten Feiertag und damit auf die gemeinsame Aufstiegssause bleibt, die THC-Herren können den guten Winter zu einem perfekten machen.

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