Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets zum Duell der Dauersieger nach Oldenburg

Münster -

Es wird wohl ein echter Leckerbissen zweier extrem formstarker Kontrahenten. Die WWU Baskets Münster sind am Samstagabend zu Gast bei den Baskets Junior/Oldenburger TB. Beide Mannschaften haben zuletzt sechsmal in Folge gewonnen.

Freitag, 15.02.2019, 16:22 Uhr aktualisiert: 16.02.2019, 21:54 Uhr
Marco Porcher, der schon in der Vorwoche fehlte, ist auch gegen Oldenburg nicht im Baskets-Kader. Für den Spanier steht nach der Saison eine Operation am Fuß bevor.
Marco Porcher, der schon in der Vorwoche fehlte, ist auch gegen Oldenburg nicht im Baskets-Kader. Für den Spanier steht nach der Saison eine Operation am Fuß bevor. Foto: Jürgen Peperhowe

Der 22. Dezember 2018 ist ein Datum, das die WWU Baskets Münster und die Baskets Junior/Oldenburger TB verbindet. Zwei Tage vor Weihnachten verloren die beiden Teams letztmals in der 2. Liga Pro B und gewannen fortan im Jahr 2019 alle sechs Partien. Einen besseren Lauf weist nur Lok Bernau (7:0) auf. Mindestens eine dieser drei Siegesserien wird am Samstag reißen, da die Baskets aus Münster beim Farm-Team des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg zum Spitzenspiel antreten.

Die Form der jungen Niedersachsen um den früheren Nationalspieler Philipp Zwiener und den treffsicheren Amerikaner Nigel Pruitt ist beeindruckend. Der 100:65-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten SC Rist Wedel war eine Demonstration, mit der Oldenburg endgültig die Playoff-Teilnahme unter Dach und Fach brachte. Nun will das mit den jungen wie Bundesliga-erprobten Kräften Piet Niehues, Haris Hujic, Jacob Hollatz, Robert Drijencic, Marcel Keßen und Till Isemann bestückte Team mehr, strebt den Heimvorteil in den Ausscheidungsspielen an. „Oldenburg spielt sehr guten Basketball, punktet hoch und hat viel Selbstvertrauen. Das wird ein echter Test für die Playoffs und ein kleines Finale um Platz eins. Uns wird alles abverlangt werden, das wird mega schwer“, sagt Trainer Philipp Kappenstein.

Zu gern würde er mit Münster den Spitzenrang verteidigen, um damit in den gesamten Playoffs den garantierten Heimvorteil in den möglichen dritten und entscheidenden Partien zu haben. „Aber das streben wir nicht um jeden Preis an“, erklärt Kappenstein mit Blick auf die Fußblessur von Marco Porcher. Bereits am vergangenen Samstag beim 75:51 gegen die Herzöge Wolfenbüttel fehlte der Spanier, dem nach der Saison eine Operation droht. Diese könnte auch Stefan Weß bevorstehen. Der 2,04 Meter große Flügel hat eine Schulterblessur, muss gegebenenfalls unter das Messer. Die Entscheidung fällt in zwei bis drei Wochen, die Ausfallzeit würde dann vier bis sechs Monate betragen. „Die Tiefe auf dieser Position fehlt uns natürlich jetzt. Aber wir haben gezeigt, dass wir mit Rückschlägen und Ausfällen umgehen können“, sagt Kappenstein, der dafür wieder auf die unter der Woche noch angeschlagenen Jojo Cooper und Kapitän Jan König setzen kann.

Für den Spielführer sowie Center Kai Hänig wird die Partie in Oldenburg eine besondere. Das Duo spielte einst – wie auch Weß – für die Niedersachsen und geht voller Vorfreude in das Wiedersehen, das auch ohne diesen zusätzlichen Aspekt ein basketballerischer Leckerbissen werden könnte.

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