Handball: Landesliga
Für Kinderhaus läuft es – auch in Hesselteich

Versmold -

Das war eine klare Angelegenheit für Westfalia Kinderhaus. Beim Abstiegskandidaten SpVg Hesselteich gewannen die Münsteraner mit 26:15. Nun darf der Blick in der Tabelle sogar nach oben gerichtet werden. Die nächsten Wochen werden spannend.

Samstag, 16.02.2019, 22:42 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 13:58 Uhr
Bester Torschütze: Tobias Berger (l.)
Bester Torschütze: Tobias Berger (l.) Foto: Jörg Riemenschneider

Läuft bei Westfalia Kinderhaus! Das 26:15 (15:6) bei der SpVg Hesselteich war nicht nur der siebte Sieg in Serie. Durch den erfolgreichen Samstagabend-Spaziergang näherte sich der Männer-Landesligist bis auf zwei (Plus-)Punkte dem Führungsduo. Der TuS Brockhagen und die TG Hörste hatten sich am Tag zuvor unentschieden (23:23) getrennt. Beide sind die nächsten Gegner der Westfalia. Am Samstag (23. Februar) kommt Hörste nach Kinderhaus, nach der Karnevalspause geht es dann (9. März) nach Brockhagen. Da könnte man schon jeck werden in Kinderhaus.

„Jetzt geht vieles“, grinste daher auch Kreisläufer Eike Siering. Vor einer schweren Aufgaben hatten er und sein Team zuvor beim Drittletzten allerdings nicht gestanden. 13:3 hieß es nach 25 Minuten für die Gäste. Spätestens mit der Pausensirene waren keine Zweifel mehr über den Sieger erlaubt.

Zwar verlängerte Westfalia die Halbzeit offenbar gedanklich, blieb nämlich sieben Minuten nach dem Wechsel ohne Treffer, Schaden nahm das Team aber nicht. Nachdem Stephan Dittrich die Mannschaft aus Münsters Norden mit seinem Treffer zum 16:9 (37.) im Spiel zurückgemeldet hatte, übernahm Kinderhaus wieder die Kontrolle und schaltete wenig später in den Verwaltungsmodus. Problemlos. Denn Torhüter Christopher Cooper parierte in den 60 Minuten mehr Bälle, als er Treffer kassierte. Zudem traf Tobias Berger (zehn Tore) vor staunenden 125 Besuchern nach Belieben.

„Unsere Leistung war oberer Durchschnitt. Aber die Jungs haben das ordentlich gemacht und schon sicher heruntergespielt“, ordnete Trainer Sebastian Dreiszis die Vorstellung ein. Den Kasten Gerstenkaltschale, der immer bei 24 und weniger Gegentreffern fällig wird, spendierte er sicher gerne.

Auch wenn die Westfalia mit einem Wermutstropfen die Heimreise antreten musste. Denn Christopher Kohl hatte sich bei der letzten Aktion am Knöchel verletzt (Verdacht auf Bänderriss) – beim Aufwärmen vor der Partie. „Auch das hat die Mannschaft weggesteckt, sie ist zusammengerückt“, schickte Dreiszis mit Blick auf nur noch drei verbliebenen Wechselmöglichkeiten ein Lob für Teamgeist und Zusammenhalt hinterher. Läuft eben bei Westfalia Kinderhaus.

Tore: Berger (10), Dittrich (6), Pakullat (5), Siering, Jung (je 2), Schulz (1)

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