Fußball: Bezirksliga
Leistung des VfL Wolbeck gegen Wettringen passt nur eine Hälfte lang

Münster -

Eine Halbzeit lang zeigte der VfL Wolbeck gegen Titelanwärter Vorwärts Wettringen eine ordentliche Leistung. Nach dem Seitenwechsel aber fingen sich die Münsteraner noch drei Gegentreffer und unterlagen völlig verdient mit 2:4.

Sonntag, 17.02.2019, 20:34 Uhr
Wolbecks Daniel Seidel behält in dieser Szene die Überhand gegen den Wettringer David Ratering (r.).
Wolbecks Daniel Seidel behält in dieser Szene die Überhand gegen den Wettringer David Ratering (r.). Foto: Jürgen Peperhowe

Dass es gegen den Tabellendritten Vorwärts Wettringen kein Selbstläufer werden würde, war klar. Dennoch hatte Alois Fetsch, Trainer des VfL Wolbeck, die leise Hoffnung, als Underdog etwas holen zu können. Aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte gelang dies nicht, der Gastgeber unterlag mit 2:4 (1:1).

Im Vorfeld wurden einige Phrasen gedroschen. „Bei uns ist Luft nach oben“ oder „Wettringen ist ein dickes Brett“ – die Favoritenrolle war schnell verteilt. Der Gastgeber überließ dem Gegner zunächst das Feld und lief Gefahr, sich schnell das erste Gegentor zu fangen. Doch weit gefehlt. Der Plan ging auf, nach 16 Minuten führte der VfL leicht überraschend mit 1:0 durch Daniel Seidel nach Vorlage des reaktivierten Marvin Deckert. Der Treffer brachte Auftrieb, doch weiter machten viele kleine Fehler das Wolbecker Spiel aus. Diese wusste Vorwärts zum Leidwesen von Trainer Patrick Wensing nicht zu nutzen. Die Nerven des Trainers beruhigte erst Gerold Laschke mit dem Ausgleich kurz vor der Pause (44.).

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Hausherren dann zu keiner Zeit Zugriff auf die Partie. Im Gegensatz zu Wettringen. Die ambitionierten Gäste zeigten mit Nabil Cahrifs Lattenkreuz-Treffer (49.), wo die Reise hingehen könnte. Die Führung für die Gäste durch einen Distanzschuss von Henning Hils fiel in der 61. Minute. Als kurz darauf nach einer Ecke von Lyon Meyering David Ratering zum 3:1 einköpfte (68.), war das Spiel entschieden. Denn von Wolbeck kam nichts, die Abwehr stand auch dem 1:4 nicht im Wege, denn Meyerings Lauf durch die VfL-Defensive konnte nur sein Mannschaftskollege Florian Kappelhoff-Rickert mitgehen, dem Meyering mannschaftsdienlich auflegte (74.). Für die Ergebniskosmetik sorgte Daniel Seidel kurz vor Schluss (87.).

Fetsch war über den Auftritt enttäuscht: „Es ist uns nicht gelungen, die gute Leistung in die zweite Hälfte zu transportieren, sonst wäre etwas drin gewesen. Wir haben dem Gegner das Toreschießen leicht gemacht.“ VfL: Hallas – Rehberg, E. Bodin, J. Bodin, Schroer – Quabeck (70. Vielmeyer), Westhues (79. Simon) – Thewes, Deckert, Frerichs – Seidel

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