Volleyball: Frauen-Bundesliga
Ein Zeichen des Vertrauens: Lina Alsmeier verlängert beim USC für drei Jahre

Münster -

Das ist mal ein starkes Signal: Der USC Münster und Lina Alsmeier einigen sich über einen Vertrag, der die noch 18 Jahre junge Angreiferin für drei weitere Jahre an die Unabhängigen bindet. Das „Gesamtpaket“ habe Alsmeier überzeugt – obwohl es durchaus Alternativen zum USC gegeben hat.

Donnerstag, 21.02.2019, 12:04 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 12:13 Uhr
Volleyball: Frauen-Bundesliga: Ein Zeichen des Vertrauens: Lina Alsmeier verlängert beim USC für drei Jahre
Lina Alsmeier wird ein fester Bestandteil des USC-Teams bleiben. Die angehende Abiturientin verlängert ihren Vertrag bei den Unabhängigen um drei Jahre. Foto: Peter Leßmann

Als Lina Alsmeier im Juni 2017 ihren ersten Profivertrag beim USC Münster unterschrieb, galt die damals 17-Jährige als großes Versprechen für die Zukunft. Dieses hat die Universal-Angreiferin gehalten, binnen zwei Jahren hat sich die angehende Abiturientin zu einer Stammkraft bei den Unabhängigen entwickelt, die auch das Begehren anderer Clubs geweckt hat.

Doch die Bundesliga-Konkurrenz kann ihre ausgestreckten Fühler wieder einfahren, Alsmeier bleibt dem USC treu. Und das für weitere drei Jahre, die Länge des Kontrakts ist im Volleyball-Geschäft zu diesen Zeiten schon ungewöhnlich – und ein Zeichen des gegenseitigen Vertrauens.

Für Alsmeier passt alles

„Der USC ist für mich der richtige Verein. Es ist mir sehr wichtig, dass ich mich im Verein, in der Mannschaft und auch in der Stadt wohlfühle. Münster und der USC bieten mir das, es passt einfach alles“, sagt die bodenständige Alsmeier, die 2016 über die Stationen FC Leschede und SC Union Emlichheim nach Münster ins Sportinternat kam.

Dort avancierte die 1,90 Meter große Angreiferin aus Emsbüren zur Jugend-Nationalspielerin und rückte folglich auch in den Fokus von USC-Trainer Teun Buijs, der mit großer Genugtuung Alsmeiers Entschluss registriert hat. „Ihre Entscheidung macht mich sehr glücklich. Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam beim USC einen Plan entworfen. Lina ist ein wichtiger Baustein dabei. Wir entwickeln ein Team mit Perspektive für die Zukunft und hoffen, dass viele andere der jungen Spielerinnen dieselbe Entwicklung nehmen wie Lina“, meint der niederländische Coach, dem Axel Büring als Vizepräsident Sport beipflichtet: „Mit dieser Vertragsverlängerung haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan, diese junge Mannschaft langfristig an den USC zu binden. Das ist ein Signal für die Zukunftspläne des Vereins.“

Viel Verantwortung im Angriff

Ihre Entscheidung, nach dem Abitur und für den Beginn des geplanten Studiums in Münster zu bleiben, hat Alsmeier eng mit ihren Eltern abgestimmt. „Das Gesamtpaket war entscheidend. Andere Vereine hätten vielleicht mehr Gehalt bezahlt, aber dort stehen Talente ja nur selten auf dem Feld“, so Mama Bettina.

Spielzeit en masse bekommt die noch 18-Jährige in der laufenden Saison, in der sie nach dem Ausfall von Ivana Vanjak gemeinsam mit ihrer Abiturkollegin Luisa Keller (17) eine Menge Verantwortung im Angriff tragen muss. Aktuell belegt sie unter den Bundesliga-Topscorern Platz –vier ein klares Zeichen, dass Alsmeier weiter ein Versprechen für die Zukunft des USC ist.

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