Basketball: 2. Liga Pro B
Als Nord-Meister in die Playoffs: WWU Baskets nach Sieg gegen Essen jetzt gegen Erfurt

Münster -

Und wieder ein Tollhaus: 3000 Zuschauer am Berg Fidel, ausverkauft. Die WWU Baskets haben auch am letzten Spieltag der Normalrunde in der 2. Liga Pro B die Massen mobilisiert. Gegen ETB Wohnbau Baskets Essen gab es beim 100:75 den 16. Sieg im 22. Spiel. In den Playoffs heißt der Gegner jetzt Basketball Löwen Erfurt.

Samstag, 23.02.2019, 21:55 Uhr aktualisiert: 24.02.2019, 14:38 Uhr
Basketball: 2. Liga Pro B: Als Nord-Meister in die Playoffs: WWU Baskets nach Sieg gegen Essen jetzt gegen Erfurt
Kollektiver Jubel der Spieler der WWU Baskets nach Spielende. Foto: Peter Leßmann

Der Jüngste traf zuletzt: Leo Lüsebrink war es vorbehalten, mit einem Freiwurf das 100:75 (50:29) zu besiegeln, mit dem die WWU Baskets Münster vor 3000 Zuschauern in Berg Fidel gegen Absteiger ETB Wohnbau Baskets Essen das letzte Hauptrundenspiel der 2. Liga Pro B gewannen und wie gewünscht als Erster durchs Ziel gehen.

Der Nord-Beste bekommt es im Achtelfinale der Playoffs mit den Basketball Löwen Erfurt zu tun, den Süd-Achten. Spiel Nummer eins soll am Samstag in Münster stattfinden. Falls nötig würde ein drittes Spiel dito in Berg Fidel steigen. „Es ist gut, wenn wir1 im Rhythmus bleiben. Wir haben es in der Hand, uns vor der nächsten Runde ein wenig Pause zu erspielen“, sagte Trainer Philipp Kappenstein nach dem 16. Sieg im 22. Spiel. Eine beinahe unglaubliche Pro-B-Serie hat der 39-Jährige gesteuert und schaut selbst immer noch etwas ungläubig ins weite Rund, also ins Eckige der Halle Berg Fidel, die wieder ausverkauft war.

Essen trug sein Los, ein nach dem Abstiegsurteil sportlich vollends unwichtiges Spiel austragen zu müssen, mit Fassung. Bis Münsters anerkannt starke Defense zur bekannten Stärke und Härte fand. Vor der Pause war die Spur gelegt. Und der Dreier-Hagel fand auch nach dem Wechsel seine Fortsetzung. 15 Distanzwürfe saßen, abgefeuert von sechs verschiedenen Spielern. Immer, wenn Münster vorne Tempo machte und Essens Abwehr in die Bewegung, offenbarte sich Freiraum.

Weil Nico Funk erkrankt fehlte, spielte Leo Lüsebrink (Jahrgang 2002) den Aufbau-Backup für Jojo Cooper. Und machte das richtig gut. Dass er am Ende den 100. Punkt erzielte, passte wie gemalt auf diese außergewöhnliche Serie. Deren Fortsetzung wird eine neue spannende Etappe.

Baskets: A. König (18/4), Goolsby (16/4), J. König (13/3), Delpeche (10), Padberg (9/1), Porcher (8/2), Husmann (7/1), Cooper (6), Lüsebrink (5), Hänig (4), Geretzki, Woltering (je 2)

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