Basketball: 2. Liga Pro B
Bayern oder Iserlohn? – WWU Baskets Münster stehen im Playoff-Viertelfinale

Münster -

Es ist geschafft: Die WWU Baskets stehen nach dem 89:67 im Rückspiel bei den Basketball Löwen Erfurt im Playoff-Viertelfinale. Der Gast aus Münster legte besonders im letzten Viertel furiose zehn Minuten auf das Hallenparkett.

Sonntag, 10.03.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 14:38 Uhr
Kaum aufzuhalten: Alexander Goolsby steuerte im Rückspiel in Erfurt 21 Punkte bei – Münster steht vorzeitig im Viertelfinale.
Kaum aufzuhalten: Alexander Goolsby steuerte im Rückspiel in Erfurt 21 Punkte bei – Münster steht vorzeitig im Viertelfinale. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine Saison voller Höhepunkte nimmt kein Ende. Am Sonntagabend rissen die WWU Baskets einmal mehr ihre 25 mitgereisten Fans und die zahlreichen daheim gebliebenen Gönner und Freunde vor dem Live-Ticker von den Sitzen. Im Rückspiel der ersten Playoff-Serie des Clubs in der Vereinshistorie bei den Basketball Löwen Erfurt bewahrten die Jungs von Trainer Philipp Kappenstein auch in hitzigen Situationen kühlen Kopf, behaupteten sich mit sage und schreibe 89:67 – und stehen nach dem 75:62 im Hinspiel am elektrisierten Berg Fidel plötzlich im Viertelfinale. Der Wahnsinn geht weiter. Am 23. März heißt der Gegner dann entweder Bayern München II oder Iserlohn. Die Kangaroos glichen in der Best-of-three-Serie mit dem 87:85 aus. „Egal, gegen wen wir ran müssen. Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten. Wir freuen uns tierisch“, gab Kappenstein überglücklich zu Protokoll.

Den Seinen schenkte er nebenbei zwei freie Trainingstage nach all den Strapazen samt der Autobahn-Juckelei nach Thüringen. Am Dienstag treffen sich die „Helden“ dann aber doch zu einem Pflichttermin. Die Preußen haben die überaus erfolgreichen Korbjäger zu ihrem Kräftemessen mit Hansa Rostock ins Stadion an der Hammer Straße eingeladen. Erst am Mittwoch wird der Fokus auf die nächste Runde gelegt.

In Erfurt lief Münster im letzten Viertel zur Höchstform auf und zog den Löwen den Stecker. Mit 29:10 gingen diese zehn Minuten an die Gäste, die in Alexander Goolsby mit 21 Punkten ihren besten Werfer hatten. Überhaupt war es das Kollektiv, das abermals einen überzeugenden Auftritt hinlegte. Center Kai Hänig ackerte unter dem Korb, Anton Geretzki, zwölfmal erfolgreich, attestierte der Coach die beste Saisonleistung. Zusammen mit Goolsby und Nico Funk nahm er Erfurts eigentlichen Lichtblick Maximilian Kuhle aus dem Spiel. Dessen sechs Punkte sprechen für die Baskets. Und auch Top-Scorer David Taylor, im Hinspiel nicht mit an Bord, hielt Münster mit gerade acht Punkten auf Distanz. Eine taktische Meisterleistung.

Zehn Siege in Serie haben Kappensteins Jungs nun gesammelt – der Konkurrenz ist angst und bange. Punkte: Goolsby (21), Jan König (18), Cooper (13), Geretzki (12), Delpeche (9), Weß (7), Padberg (5), Hänig (4)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6462058?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker