Basketball: 2. Liga Pro B
Füße hochlegen und einfach abwarten – WWU Baskets Münster pausieren

Münster -

Diese Ruhepause haben sich die WWU Baskets verdient. Nachdem die Jungs von Trainer Philipp Kappenstein vorzeitig das Playoff-Viertelfinale erreicht haben, dürfen sie am Wochenende verfolgen, was die Konkurrenten machen.

Freitag, 15.03.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 18:10 Uhr
Einfach mal ablegen: Die WWU Baskets genießen die Ruhe am spielfreien Wochenende.
Einfach mal ablegen: Die WWU Baskets genießen die Ruhe am spielfreien Wochenende. Foto: Jürgen Peperhowe

Ein Trio aus der 2. Liga Pro B hat sich bereits für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert und darf nach zwei Siegen an diesem Wochenende die Füße hochlegen. Neben Bayer Leverkusen, dem Hauptrunden-Sieger der Südstaffel, und den Fraport Skyliners Juniors gehören auch die WWU Baskets Münster zu diesem Zirkel – als einziges Team aus der Nordstaffel und als einzige Mannschaft aus der linken Hälfte des Playoff-Baums.

Nach dem 89:67-Erfolg am Sonntag bei den Basketball-Löwen Erfurt und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale hatte Trainer Kappenstein seiner Truppe eine erste Pause bis Mittwoch gegönnt, nach nun drei Einheiten folgt Teil zwei des Freizeit-Programms. Statt Training ist am Wochenende Regeneration angesagt, Kopf und Körper sollen sich erholen. „Es tut uns gut, dass einige Spieler einmal richtig Luft holen und durchschnaufen können“, sagt Kappenstein. Am Montag erwartet der 39-Jährige seinen Kader wieder zur ersten Einheit – vermutlich voll besetzt, da Marco Porcher nach seinem krankheitsbedingten Ausfall am Donnerstag wieder eingestiegen ist.

Gegen wen es für die Baskets weitergeht, entscheidet sich am Samstag in München, wenn im dritten Spiel die Zweite des FC Bayern die Iserlohn Kangaroos zum Showdown erwartet. Dabei müssen die Münchner auf Topscorer Nelson Weidemann verzichten, der nach seinem Ausraster – in Iserlohn schleuderte er nach der Niederlage einen Ball ins Publikum – für zwei Partien gesperrt wurde. Also auch für ein mögliches Viertelfinal-Hinspiel am Berg Fidel. Auf ein Gegnerstudium vor Ort verzichten die Baskets, denn „wir haben die ersten beiden Spiele auf Video gesehen und kennen beide Teams“, so Kappenstein, der sich nicht entlocken ließ, auf wen er lieber treffen würde.

Dass bislang nur drei Mannschaften weitergekommen sind, bestätigt für den Coach den Trend aus der Hauptrunde. „Schon da war der Heimvorteil ein großer Faktor, auswärts hatten einige Teams Probleme. Es liegt alles eng beisammen. Ich bin mal gespannt, ob sich der Trend nun im dritten Spiel dreht“, sagt Kappenstein mit aller Ruhe, denn auch die Baskets haben den Trend bestätigt. Und zwar den äußerst positiven aus der Hauptrunde.

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