Basketball: 2. Liga Pro B
Es sind die Bayern: Die WWU Baskets treffen im Viertelfinale auf München

Münster -

Ein Gegner mit einem klangvollen Namen wird am Sonntag seine Visitenkarte am Berg Fidel abgeben. Der FC Bayern München II setzte sich im dritten Spiel des Playoff-Achtelfinals gegen Iserlohn durch und trifft nun auf die WWU Baskets, die voller Vorfreude ins Duell mit dem Meister-Nachwuchs gehen.

Sonntag, 17.03.2019, 16:40 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 18:55 Uhr
Kapitän Jan König (r.) und die WWU Baskets freuen sich auf das Playoff-Viertelfinale gegen die Bayern.
Kapitän Jan König (r.) und die WWU Baskets freuen sich auf das Playoff-Viertelfinale gegen die Bayern. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Frage des Wochenendes lautete aus Sicht der WWU Baskets Münster: Bayern München II oder Iserlohn Kangaroos? Seit Samstagabend gibt es eine Antwort, auf wen die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein im Playoff-Viertelfinale der 2. Liga Pro B trifft: Es sind die Bayern. Ein mittlerweile nicht nur im Fußball klangvoller Name, gastiert am Sonntag (16 Uhr) doch der äußerst talentierte Nachwuchs des amtierenden Deutschen Meisters und Euroleague-Starters am Berg Fidel.

„Jetzt wissen wir endlich, auf wen wir uns konkret vorbereiten dürfen und werden dies auch ab Montag tun“, sagt Baskets-Kapitän Jan König, der wie seine Teamkollegen und sein Coach das nach zwei Achtelfinal-Siegen gegen die Basketball-Löwen Erfurt freie Wochenende zur Regeneration nutzte. Die Bayern dagegen hatten mächtig zu ackern, das entscheidende Duell um das Weiterkommen war wie die beiden Partien zuvor bis zur Schlusssirene umkämpft. Beim 88:83 (31:47) lag der FCB zur Pause mit 16 Punkten zurück, zeigte aber ohne seinen gesperrten Topscorer Nelson Weidemann – er wird auch in Münster fehlen – Comeback-Qualitäten. „Ich hatte nach der ersten Halbzeit gewettet, dass sich Iserlohn mit der Erfahrung und dem Foul-Trouble der Bayern durchsetzt. Aber so kann man sich täuschen. München ist ein Team, dass sich im Laufe der Saison enorm entwickelt hat“, sagt Kappenstein und rührt – was bei der riesigen Nachfrage kaum nötig ist – die Werbetrommel. „Es wird hochspektakulärer, schneller athletischer Basketball.“

Münster gegen Bayern – hört sich gut an. Und wird mit Blick auf die bisherigen Baskets-Auftritte bestimmt erneut ein Hingucker.

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