Rudern: Leistungstest in Köln
Ida Kruse und Felix Brummel im Vollgasmodus

Münster -

Die RVM-Ruderer Ida Kruse und Felix Brummel waren im Zweier unterwegs und landeten beim Leistungstest des Deutschen Ruderverbandes auf Rang drei – jeweils. Die beiden Münsteraner hinterließen bei ihren Bundestrainern Visitenkarten mit Goldrand.

Dienstag, 26.03.2019, 17:20 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 17:41 Uhr
Ida Kruse (l.) und Leonie Heuer ließen sich den Reisestress nicht anmerken und zeigten auf dem Fühlinger See eine eindrucksvolle Vorstellung.
Ida Kruse (l.) und Leonie Heuer ließen sich den Reisestress nicht anmerken und zeigten auf dem Fühlinger See eine eindrucksvolle Vorstellung. Foto: Detlev Seyb

Man merkte Ida Kruse und Leonie Heuer schon ein wenig an, dass sie es sehr, sehr eilig hatten. Am Samstag waren die beiden Studentinnen aus dem US-Bundesstaat Ohio angereist, an diesem Mittwoch geht der Flieger schon wieder zurück, da blieb zwischendrin naturgemäß wenig Zeit für unnötigen Müßiggang. Und so gaben die Münsteranerin Kruse und ihre Kommilitonin vom Regattaverband Ems-Jade-Weser beim ersten Leistungstest des deutschen Ruderverbandes auf dem Fühlinger See in Köln vom Start weg Vollgas, legten bereits im ersten Lauf die zweitbeste Zeit hin und überquerten im Finale die Ziellinie als Dritte. „Sensationelle Vorstellung“, lobte RVM-Trainer Thorsten Kortmann den Auftritt seines Schützlings. Ein Lob, dem sich DRV-Damen-Trainer Sven Ueck vorbehaltlos anschloss. „Das hat ihn sehr beeindruckt, wie die beiden Gas gegeben haben. Keine Beschwerden über den Jetlag oder fehlende Bootszeit. Einfach los und Vollgas.“

Für die Bundestrainer ging es in Köln darum, sich zu orientieren und erste Tendenzen für die DRV-Besatzungen in der vorolympischen Saison festzustellen. Ergebnis: An den US-Girls führt kein Weg vorbei – wieder hat sich das College-System im Konturenflug nach vorn geschoben. Ida Kruse und Leonie Heuer beenden ihren US-Aufenthalt noch in diesem Frühjahr und werden dann eine Vorreiterrolle beim DRV übernehmen.

Seine Anwartschaft auf einen exponierten Platz im National-Kader des DRV unterstrich in Köln auch Felix Brummel. Sein Boot mit Trainingspartner Nico Merget belegte in der Endabrechnung ebenfalls Rang drei, knapp hinter zwei Booten mit etablierten Ruderern aus dem erfolgsverwöhnten Deutschland-Achter und mit großem Vorsprung zu den Verfolgern. Brummels Visitenkarte dürfte beim Bundestrainer damit ganz weit oben liegen.

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