Rudern: Head of the River Race
Münsters Kanal-Trio in einem Boot

Münster -

Auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Münster ist ausreichend Platz für drei aktive Rudervereine. Auf der Themse in London wird es dagegen manchmal eng. Darum sitzen der ARC Münster, der ARV Münster und der RV Münster beim berühmten Head-of-the-river-race ausnahmsweise in einem Boot.

Freitag, 29.03.2019, 08:16 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 08:20 Uhr
Bereits beim Heineken-Cup am 11. März war der bunte Achter aus Münster im Einsatz.
Bereits beim Heineken-Cup am 11. März war der bunte Achter aus Münster im Einsatz. Foto: ARV Münster

Die Themse gilt als eines der traditionsreichsten Ruderreviere der Welt, das Head-of-the-river-Race (Horr) im Frühjahr ist neben dem Henley-Cup im Juli einer der beliebtesten Treffpunkte für ambitionierte Athleten jeden Alters knapp unterhalb oder jenseits der Grenze zum Leistungssport. Am kommenden Samstag werden wieder 400 Boote – ausschließlich Achter – auf die 6,8 Kilometer lange Strecke zwischen Mortlake und Putney geschickt, einen Tag später beim sogenannten Veterans-Head weitere 280 Teams älteren Semesters. Dabei darf Münster als ausgewiesene Ruderer-Hochburg natürlich nicht fehlen.

Das Besondere: Alle drei Clubs mit Heimat am Dortmund-Ems-Kanal sind in London vertreten – und machen, was selten genug vorkommt, gemeinsame Sache: Der ARV, der ARC und der RV Münster sitzen in einem Boot – trainiert wird das Joint Venture zudem von Antonia Elke vom ARC. An Bord sitzen dann Steuermann Leo Brüggemann, Thede de Boer, Corand Halle, Luis Holzhauer, Lasse Haack, Bennett Pennekamp, Colin Stein (alle RVM), Lorenz Englisch (ARV) und Maximilian Ludwig (ARC).

Ihre Feuertaufe hatten die Münster-Allstars bereits am 11. März beim Heineken- Roeivierkamp in Amsterdam, jetzt geht es also an und auf die Themse. Zudem wird der ARV noch einen eigenen Achter ins Rennen schicken und am Sonntag mit einem Veteranen-Boot vertreten sein. Für die Athleten des Verein endet mit diesem frühen Höhepunkt die Wintersaison. Highlights im Sommer sind die Deutsche Hochschulmeisterschaft und im Juli natürlich der nächste Ausflug auf die Themse – dann zum Prinz-Albert-Cup in Henley.

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