Futsal: Regionalliga
UFC rettet in Wuppertal im letzten Moment den Klassenerhalt

Münster -

Der UFC Münster bleibt Regionalligist. Durch das 3:0 beim Wuppertaler SV wendete das Team den Abstieg so gerade noch ab. Dabei profitierten die Papageien auch von der Schützenhilfe der Holzpfosten Schwerte, die den PCF Mülheim schlugen.

Sonntag, 31.03.2019, 13:50 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 11:46 Uhr
So feierte der UFC den Klassenerhalt in Wuppertal – das 3:0 öffnete dem Team doch noch die Tür.
So feierte der UFC den Klassenerhalt in Wuppertal – das 3:0 öffnete dem Team doch noch die Tür. Foto: UFC

Zumindest das Feiern hat der UFC Münster nicht verlernt. Den am letzten Spieltag doch noch geschafften Regionalliga-Klassenerhalt feierten die Papageien fast wie früher die Meisterschaften. Unglaubliche Erleichterung machte sich nach dem 3:0 (2:0) beim Wuppertaler SV breit. Weil zeitgleich der PCF Mülheim bei den Holzpfosten Schwerte 4:6 (0:3) verlor, zog der bislang Drittletzte noch vorbei auf Rang sieben.

„Wenn alle alles geben, gewinnen wir hier“, rief Spielertrainer Maik Solisch in seiner Ansprache. Genau so kam es. Malte Thenhausen (11.) und Johannes Clausing (19.) stellten vor der Pause die Weichen. Natürlich hatten die Münsteraner immer ein Auge aufs Parallelspiel, das per Livestream im Netz zu sehen war. Und auch da lief es relativ schnell nach Plan. Der ewige Rivale aus Schwerte gab fair Vollgas, dem späteren Absteiger fehlten so nach dem Rückstand immer mindestens zwei Treffer zur Rettung. Zurücklehnen war dennoch nicht angesagt, erst als Simon Holling kurz vor Schluss das 3:0 (39.) nachlegte, war zumindest der eigene Auftrag erledigt. Doch auch die Holzpfosten ließen nichts mehr anbrennen. „Die Erleichterung ist bei allen riesig“, sagte Teamsprecher Eike Wessels. Torwart Moritz Auth freute sich vor allem über das erste Spiel ohne Gegentreffer. „Ich bin überglücklich und so stolz auf die Jungs“, so der Torwart, der allgemein eine sehr starke Leistung gesehen hatte.

Gewohnt souverän siegten die UFC-Damen im letzten Punktspiel und gehen ohne Punktverlust ins Final Four. Beim HSRW Kleve siegte der Spitzenreiter 21:1 (13:1). Es trafen Jeanne Lengersdorf (5), Maren Schulte, Greta Kleine-Kalmer (je 4), Wenke Grütter, Amanda Wurzel Rodriguez, Wiebke Tepe (je 2), Sina Broksieker und Joana Beckers.

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