Basketball: Oberliga
Telgte-Wolbeck beseitigt letzte Titelzweifel – Westfalia schlägt UBC zweimal

Münster -

Der Meistertitel war nun wirklich keine große Überraschung mehr, dennoch feierten die SG Telgte-Wolbeck Baskets nach dem Sieg gegen den TV Ibbenbüren II ausgelassen den Aufstieg. Zudem gewann Westfalia Kinderhaus beide Derbys gegen die Oberliga-Vertretungen des UBC Münster.

Montag, 01.04.2019, 13:28 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 14:11 Uhr
Trainer Marc Schwanemeier (r.) feiert mit (v.l.) Mardin Ahmedin, Simon König und Lukas Buckermann den Aufstieg, den die SG Telgte-Wolbeck Baskets nun endgültig perfekt machten.
Trainer Marc Schwanemeier (r.) feiert mit (v.l.) Mardin Ahmedin, Simon König und Lukas Buckermann den Aufstieg, den die SG Telgte-Wolbeck Baskets nun endgültig perfekt machten. Foto: Ralf Aumüller

Die alte Weisheit aus dem US-Sport, nach der die Offensive Spiele, aber die Defensive Meisterschaften gewinnt, hat nichts an Wahrheitsgehalt eingebüßt. Zumindest nicht bei den SG Telgte-Wolbeck Baskets, die Sonntag endgültig den Oberliga-Titel und damit den Aufstieg in die 2. Regionalliga perfekt gemacht haben.

Dabei tat sich die SG gegen den TV Ibbenbüren II beim 63:45 (29:25) lange schwer, weil im Angriff nicht alles so funktionierte, wie gewohnt. Doch Trainer Marc Schwanemeier konnte sich einmal mehr auf die Verteidigung verlassen, die nur 45 Punkte zuließ und mit nunmehr 1168 Zählern den Liga-Bestwert aufweist. „Alle waren sehr nervös. Am Ende hat es unsere Defense entschieden“, sagte Schwanemeier, der nach 20 Siegen in 20 Spielen nun mit den Baskets auch die beiden ausstehenden Partien gewinnen will.

Platz drei gefestigt hat Westfalia Kinderhaus im Derby gegen den UBC Münster III. Im Duell der zuvor punktgleichen Stadtrivalen behauptete sich Westfalia durch das knappe 59:54 und revanchierte sich für das 75:80 aus dem Hinspiel.

Im zweiten Oberliga-Derby des Sonntags schlugen auch die Westfalia-Frauen zurück, die gegen den UBC mit 58:52 (37:17) gewannen und damit nach dem 44:48 aus der Hinserie den direkten Vergleich für sich entschieden. So setzt Kinderhaus seinen Lauf im Jahr 2019 fort, in dem der Tabellenachte acht von elf Partien gewann und sich damit aller Abstiegssorgen entledigte.

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