Fußball: Kreisliga A
Der TSV Handorf legt den Vorwärtsgang ein

Münster -

Der TSV Handorf zieht einen Zwischenspurt im Rennen um den Klassenerhalt in der Kreisliga A2 an. Das 4:1 beim VfL Sassenberg war mehr als ein Ausrufezeichen. Nun folgen zwei weitere wichtige Aufgaben für den Stadtteilclub.

Montag, 01.04.2019, 13:34 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 21:22 Uhr
Der Blick geht wieder nach vorne, der Kopf nach oben: Trainer Christian Hölker und der TSV Handorf melden sich rechtzeitig zurück.
Der Blick geht wieder nach vorne, der Kopf nach oben: Trainer Christian Hölker und der TSV Handorf melden sich rechtzeitig zurück.

Besser spät als nie. So jedenfalls verfährt der TSV Handorf, der sich im Abstiegskampf der Kreisliga A 1 auf dem aufsteigenden Ast befindet. Rechtzeitig, wie es scheint. Seit Mitte der Hinrunde und damit lange Zeit strampelte der TSV im Ligasumpf. Spätestens nach dem 4:1-Ausrufezeichen beim VfL Sassenberg geht es bergauf. Mit zuletzt sieben von neun möglichen Punkten auch sichtbar.

„Aus meiner Sicht haben wir uns lange unter Wert verkauft. Wir haben nie das gezeigt, was in der Mannschaft steckt“, klagt Christian Hölker. Der Trainer, der zu Saisonbeginn Nicolas Hendricks ablöste, erntete mit seiner Elf zwar regelmäßig Komplimente und Anerkennung von den Trainerkollegen, aber keine Punkte. Das 6:0 am zweiten Spieltag gegen GW Gelmer war längst verblasst. „Die Ergebnisse fehlten, die Köpfe gingen runter und das Selbstvertrauen verloren“, erinnert sich der 35-Jährige, der selbst für den TSV aktiv war. Acht Jahre, darunter auch beim einmaligen Bezirks­liga-Gastspiel in der Saison 2013/14. Mit dabei – damals wie heute noch – Julian Austermann, der in Sassenberg das 1:0 markierte, und Philipp Herstelle.

Seit 270 Minuten geht es beim TSV, der eine Rückkehr in die B-Liga wie von 2016 bis 2018 vermeiden möchte, bergauf. Was in Greven beim 2:2 und nach 2:0-Führung begann und gegen den SC Everswinkel (4:1) ausgebaut wurde, fand Sonntag seine Fortsetzung. „Wir haben die Kurve gekriegt. Die Jungs sind nun frei im Kopf“, sagt Hölker und hofft schon am Mittwoch (20 Uhr) auf den nächsten Befreiungsschlag. Dann wartet das Nachholspiel und Kellerduell gegen den FC Münster 05. Der rangiert noch zwei Zähler vor dem TSV, der den Relegationsrang einnimmt. „Die Jungs sind heiß ohne Ende“, gesteht Hölker vor dem Duell auf Asche. Neben dem möglichen Überholmanöver des kommenden Gastes, würde Eintracht Münster, Hölkers Trainerstation vor der Rückkehr nach Handorf, bei einem TSV-Dreier auf den Relegationsrang rutschen. An Motivation mangelt es nicht. An Chancen, sich ins Mittelfeld zu schieben, auch nicht, wartet doch am Sonntag gegen die SG Sendenhorst schon ein weiteres Heimspiel. Auch das rechtzeitig.

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