Fußball: A-Junioren-Westfalenpokal
Preußen-Nachwuchs nach Mega-Krimi in Paderborn im Halbfinale

Münster -

Das war nichts für schwache Nerven. Durch ein Tor in der letzten Minute der Verlängerung gelangte die U 19 von Preußen Münster ins Halbfinale des Westfalenpokals. Beim SC Paderborn führten die Gäste 3:1, lagen 3:4 hinten und gewannen am Ende doch 5:4.

Donnerstag, 04.04.2019, 14:04 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 19:42 Uhr
Preußen-Spieler Jari Polm (M.) im Kopfballduell mit Mustafa Muharemovic aus Paderborn (l.).
Preußen-Spieler Jari Polm (M.) im Kopfballduell mit Mustafa Muharemovic aus Paderborn (links) Foto: fotoideen.com

Einen wahren Krimi lieferten sich die A-Junioren-Bundesligisten SC Paderborn und Preußen Münster im Viertelfinale des Westfalenpokals. Die Adler hatten schließlich das bessere Ende mit 5:4 (1:1, 3:3) nach Verlängerung für sich nach einer atemberaubenden Partie, in der sie fast schon geschlagen waren. Es ging geradezu gemütlich los. Den Rückstand durch Ivan Paradzik (25.) glich Florian Rausch für den SCP aus (41.). Finn Wortmann (81.) und Jonas Schneck (87.) schienen Münster schon Richtung Vorschlussrunde geschossen zu haben.

Dann kam der große Regen. Und ein Doppelschlag in der Nachspielzeit durch Reto Bechtel (90.+2) und Phil Beckhoff (90.+3/FE) rettete die Paderborner in die Verlängerung, wo sie durch Justin Reinke (93.) in Überzahl (Zeitstrafe für Schneck) gar führten. Die Preußen waren konsterniert, doch sie wendeten das Blatt tatsächlich noch mal, obwohl Nicolai Remberg einen Elfmeter verschoss (95.). Sein zweiter Versuch – nach einer längeren Regen-Unterbrechung – saß aber (107./FE). Und Bajrush Osmani stellte mit dem umjubelten Siegtor in der Schlussminute erneut alles auf den Kopf. Sogar in Unterzahl, weil Wortmann verletzt war und keine Wechseloption mehr bestand. Nächster Gegner ist nun der TSC Eintracht Dortmund.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6518373?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker